„Ein Neubau für alle“

Mehr als 800 Spielstätten mit rund 260.000 Plätzen stehen dem Publikum allein in den öffentlich getragenen Theaterbetrieben hierzulande zur Verfügung. Viele dieser Gebäude, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut oder komplett neu errichtet, sind inzwischen sanierungsbedürftig. Auch in Würzburg wird gebaut. Markus Trabusch, Intendant, und Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor, über das Bauprojekt des künftigen Würzburger Staatstheaters.

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Von Rostock bis Augsburg, von Gütersloh bis Erfurt, von Berlin bis Würzburg: Deutschland saniert seine Bühnen oder plant diese gleich neu. Denn es mangelt an vielem. Es geht um Brandschutz und Bühnentechnik, um Belüftung und Akustik, um ein zeitgemäßes Besuchererlebnis und einen wirtschaftlichen Spielbetrieb.

Britta Grigull: Herr Trabusch und Herr Terwey, Würzburg saniert und erweitert sein Theater und ist dabei bundesweit in bester Gesellschaft.

Schaut man sich im Vorfeld möglichst viele andere Bauvorhaben an oder geht man bewusst einen eigenen – lieber unbeeinflussten – Weg?
Dirk Terwey (DT): Es wurde hier vor Ort über viele Jahre intensiv darüber diskutiert, wie die damals längst überfällige Generalsanierung des Hauses zu bewerkstelligen sei. So galt es, neben alternativen baulichen Lösungen für zumeist sehr komplexe Aufgabenstellungen auch die Frage zu klären, wie ein Theaterbetrieb parallel zu den Baumaßnahmen funktionieren kann. Für jeden Theaterstandort muss letztendlich ein spezifischer eigener Lösungsansatz gefunden werden. Dabei haben wir natürlich auch immer wieder versucht, von den Erfahrungen anderer Bauprojekte zu profitieren. Gleichzeitig bringen die externen ...

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BTR Sonderband 2021
Rubrik: Bau/Betrieb, Seite 52
von Britta Grigull

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