„Der Funke wird überspringen“

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Katharina Schantz: Herr Sickel, die „Oper am Luisenpark“ (OPAL) wird eine der Interimsspielstätten für die Opernsparte des Nationaltheaters. Sie haben die intensive Suche gesteuert. Worauf haben Sie geachtet? 
Marc Stefan Sickel (MSS): Ein Bühnenraum hat sehr spezifische Anforderungen, die sich innerhalb der jeweiligen Sparten noch einmal stark unterscheiden.

Die hohe Komplexität, welche die Einzigartigkeit der Sparte Oper ausmacht, stellte uns vor eine große Herausforderung – man denke da allein an den Bereich Akustik und die bei einer Opernproduktion beteiligten Gewerke. Das alles greift äußerst komplex ineinander und bedingt sich gegenseitig, damit ein exzellenter Opernabend gelingen kann.

Herr Puhlmann, welche Voraussetzungen muss ein Gebäude denn ganz praktisch erfüllen, um eine Ersatzspielstätte für die Oper zu sein?
Albrecht Puhlmann (AP): Wie Marc Stefan Sickel bereits andeutet, braucht es eine gewisse Bühnengröße und ein Mindestraumvolumen. Außerdem müssen die akustischen Verhältnisse ideal sein, sodass alle Werke der Opernliteratur gespielt werden können. Der Orchestergraben muss Platz für z. B. 90 Musiker:innen bieten, wenn ich an große Opern wie „Elektra“ von Richard ...

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BTR Sonderband 2022
Rubrik: Bau / Betrieb, Seite 77
von Katharina Schantz

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