Büchermarkt 5/2020
Zaha Hadid
Complete Works 1979–Today
von Philip Jodidio
672 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 22,8 × 28,9 cm, Hardcover,
Englisch/Deutsch/Französisch.
ISBN 978–3–8365–7243–9
TASCHEN, Köln 2020
www.taschen.com
EUR 50,00
Die Architektin Zaha Hadid (1950–2016) wurde in weiten Kreisen gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, obwohl sie praktisch jahrelang nichts baute. Einige behaupteten sogar, es sei schier unmöglich, ihre Entwürfe umzusetzen.
Dennoch wurden Hadids Visionen in ihren späteren Lebensjahren Realität und brachten ein neues, einzigartiges architektonisches Vokabular in Städte und Projekte wie das Port House in Antwerpen, das Al Janoub Stadium bei Doha in Katar und das neue Flughafengebäude in Peking. Hadid hatte eigentlich einen langsamen Start und wurde über viele Jahre als eine „Papier“- Architektin bezeichnet, weil sie eben nie etwas realisieren konnte. Sie wurde in Bagdad im Iran geboren und studierte anschließend Mathematik in Beirut. 1972 emigrierte sie nach London und studierte dort Architektur bei der Architectural Association School. Dort lehrten unter anderem die damals schon international bekannten Architekten Rem Koolhaas und Bernard Tschumi. 1977 ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 5 2020
Rubrik: Lesen, Seite 50
von
Vor allem für große Orchester sind die coronabedingten Auflagen ein Problem: Mindestabstände einhalten und in voller Besetzung spielen – meist kaum möglich. Aber in den Umgang mit den Einschränkungen kommt auch etwas Bewegung: In München läuft in der Bayerischen Staatsoper ein Probebetrieb mit einer Obergrenze von 500 statt 200 Besuchern. Diese Vereinbarung wurde...
Wir wollen den Versuch unternehmen, die Entwicklung eines zutiefst britischen Phänomens nachzuzeichnen. Das „open stage drama theatre“, die offene Theaterbühne, hat sich in Großbritannien zwischen 1970 und 1980 herausgebildet, seither kontinuierlich weiterentwickelt und Eingang auch in die Theaterpraxis in anderen Teilen der Welt gefunden. Es handelt sich um einen...
Die Notwendigkeit, den menschlichen Körper bei der Präsentation von Kleidung zu ersetzen, stellt Ausstellungskuratoren bis zum heutigen Tag vor Herausforderungen. Es ist eine Tatsache, dass der lebendige Körper durch Figurinen in der Inszenierung eines Kleidungsstücks nicht ersetzt werden kann, aber aus konservatorischen Gründen ersetzt werden muss. In der...
