Wir sind wieder da!
Vor allem für große Orchester sind die coronabedingten Auflagen ein Problem: Mindestabstände einhalten und in voller Besetzung spielen – meist kaum möglich. Aber in den Umgang mit den Einschränkungen kommt auch etwas Bewegung: In München läuft in der Bayerischen Staatsoper ein Probebetrieb mit einer Obergrenze von 500 statt 200 Besuchern. Diese Vereinbarung wurde inzwischen auch auf den größten Konzertsaal der Stadt ausgeweitet. Der Saal der Philharmoniker im Gasteig fasst regulär 2400 Zuschauer.
„Die Erhöhung auf 500 Personen kommt gerade zur rechten Zeit“, sagt Paul Müller, Intendant der Philharmoniker. Der Schritt sei „perspektivisch von enormer Bedeutung“. In einem Brandbrief an Söder hatten die Philharmoniker zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) jüngst eine „angemessene“ Erhöhung der Zuschauerzahlen in allen Spielstätten gefordert und dabei auf die guten Erfahrungen der Salzburger Festspiele mit bis zu 1000 Zuschauern in einem Saal verwiesen. Nur so ließe sich „der Kollaps der Kulturbranche noch verhindern“.
Von bundeseinheitlichen Regelungen bei der Auslastung sind Theater- und Opernhäuser und Konzertsäle weit entfernt, was zunehmend ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 5 2020
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 46
von Pressespiegel
Katharina Grosse’s exuberant painting is a blaze of colour, pouring out from the hall of the former station, now art museum, Hamburger Bahnhof and mesmerizing the viewer. The waves of colour start low on the ground, like tidal flats, and build up to a majestically towering surge that seems to have frozen just before crashing against the shore of the rear glass...
Es ist ein überbordendes Bild, ein Farbenrausch, der sich durch die historische Halle des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart Berlin – ergießt und in seinen Bann zieht. Die Farbwoge beginnt vorne flach wie im Wattenmeer und steigert sich nach hinten zu einer Brandung, die kurz bevor sie an das Ufer der hinteren Glaswand prallt in mächtiger Höhe erstarrt....
Die Notwendigkeit, den menschlichen Körper bei der Präsentation von Kleidung zu ersetzen, stellt Ausstellungskuratoren bis zum heutigen Tag vor Herausforderungen. Es ist eine Tatsache, dass der lebendige Körper durch Figurinen in der Inszenierung eines Kleidungsstücks nicht ersetzt werden kann, aber aus konservatorischen Gründen ersetzt werden muss. In der...
