Wir sind wieder da!
Vor allem für große Orchester sind die coronabedingten Auflagen ein Problem: Mindestabstände einhalten und in voller Besetzung spielen – meist kaum möglich. Aber in den Umgang mit den Einschränkungen kommt auch etwas Bewegung: In München läuft in der Bayerischen Staatsoper ein Probebetrieb mit einer Obergrenze von 500 statt 200 Besuchern. Diese Vereinbarung wurde inzwischen auch auf den größten Konzertsaal der Stadt ausgeweitet. Der Saal der Philharmoniker im Gasteig fasst regulär 2400 Zuschauer.
„Die Erhöhung auf 500 Personen kommt gerade zur rechten Zeit“, sagt Paul Müller, Intendant der Philharmoniker. Der Schritt sei „perspektivisch von enormer Bedeutung“. In einem Brandbrief an Söder hatten die Philharmoniker zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) jüngst eine „angemessene“ Erhöhung der Zuschauerzahlen in allen Spielstätten gefordert und dabei auf die guten Erfahrungen der Salzburger Festspiele mit bis zu 1000 Zuschauern in einem Saal verwiesen. Nur so ließe sich „der Kollaps der Kulturbranche noch verhindern“.
Von bundeseinheitlichen Regelungen bei der Auslastung sind Theater- und Opernhäuser und Konzertsäle weit entfernt, was zunehmend ...
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BTR Ausgabe 5 2020
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 46
von Pressespiegel
01. Venue Services von N&M
Mit seinem Dienstleistungsangebot für Event-Locations, Tagungszentren, Corporate Venues, Theater oder Museen betreut Neumann&Müller Veranstaltungstechnik heute deutschlandweit 26 Venues sowie fünf Messestandorte und zwei Kongresszentren. Am 1. September launchte das Unternehmen „Neumann&Müller Venue Services“ als weitere sogenannte...
Vom Berg aufs Dach
Die Dresdner Sinfoniker machten das Plattenbauviertel Prohlis im Osten der sächsischen Landeshauptstadt im September zum Konzerthaus unter freiem Himmel und spielten auf den Hochhausdächern, mit Gurten gesichert. „Wir haben 16 Industriekletterer, die
sie und ihre Instrumente sichern“, sagte Intendant Markus Rindt der Deutschen Presse-Agentur....
Wir wollen den Versuch unternehmen, die Entwicklung eines zutiefst britischen Phänomens nachzuzeichnen. Das „open stage drama theatre“, die offene Theaterbühne, hat sich in Großbritannien zwischen 1970 und 1980 herausgebildet, seither kontinuierlich weiterentwickelt und Eingang auch in die Theaterpraxis in anderen Teilen der Welt gefunden. Es handelt sich um einen...
