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BERLIN, GROPIUS BAU
bis 14.7., Radical Playgrounds: From Competition to Collaboration.

Internationale Künstler:innen verwandeln den Parkplatz neben dem Gropius Bau in radikale Spielräume, auf denen u.a. Florentina Holzinger, Tomás Saraceno und Céline Con-dorelli einen elfwöchigen Kunstparcours unter dem Motto «From Competition to Collaboration» gestalten. Die von Joanna Warsza und Benjamin Foerster-Baldenius kuratierte Kunstaktion erforscht das gesellschaftsbildende und politische Potenzial des Spielens.

BITTERFELD-WOLFEN, FEUERWACHE & ATELIER FÜR GEGENSEITIGES INTERESSE
Im Rahmen von «Festival Osten» in Bitterfeld-Wolfen werden im Festivalzentrum Feuerwache Werke der Künstler:innen Jan Caspers, Sven Gatter, Anke Heelemann, Dima Levitskyi, Maryna Makarenko, Martin Maleschka, Viviana Medina, Angela Gon -zález und Matthias Luthardt, Oscar Olivo und Amy Trompetter, Alison Shea, spector books, Tobias Zielony sowie Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle gezeigt.

KARLSRUHE, ZENTRUM FÜR KUNST UND MEDIEN (ZKM)
ab 22.6., Black Flags. Edith Dekyndt, William Forsythe, Santiago Sierra

Großformatige Präsentation von drei Werken zum Motiv der schwarzen Flagge: die ...

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Theater heute Juni 2024
Rubrik: Daten, Seite 64
von

Weitere Beiträge
Doppelte Travestie

Ist George Orwells dystopisches Romanmärchen «Farm der Tiere» theatertauglich? Oliver Frljic hat jetzt am Stuttgarter Schauspiel eine eigene Bearbeitung auf die Bühne gebracht – unseren Zeiten angepasst, das Original eingeschmolzen, den Plot verändert. Der Stoff ist und bleibt so oder so aktuell, keine Frage. Es ist überzeitlich plastisch, wie genau Orwell das...

Ticks, Tod und Harfengewitter

Unica Zürn beschreibt in «Dunkler Frühling» ein zwölfjähriges Mädchen, das sich aus Liebeskummer aus dem Fenster stürzt. 1970, ein Jahr nach Erscheinen der Erzählung, wirft sich die 54-jährige Schriftstellerin selbst aus dem Fenster und stirbt. Heute wirkt Zürns nur 64 Seiten kurze Erzählung wie ein beklemmender Ruf aus alten Zeiten. Überdeutlich beschreibt sie...

Diskursive Genderpässe

Hosenrollen gibt es bekanntlich schon bei Shake -speare, wenn etwa Viola sich als ihr Bruder verkleidet und beim Herzog reüssiert («Was ihr wollt») oder Prinzessin Rosalinde verkleidet ihren geliebten Ganymed anschmachtet («Wie es euch gefällt»). Ähnlich gelagert, aber mit moderneren Vorzeichen, ist die Sache bei «Gabriel», das jetzt am Neuen Theater Halle in der...