Nach der Förderung ist vor der Förderung

Sieben und eine These zur Autor:innenförderung des «Instituts für theatrale Zukunftsforschung» im Tübinger Zimmertheater

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Man kann die Frage stellen, ob Zukunftsforschung überhaupt enden kann. Zukunft ist immer, auch morgen wieder. Für uns als künstlerisches Team des ITZ endet nun aber eine siebenjährige Etappe. Das «Institut für theatrale Zukunftsforschung» haben wir 2018 im Tübinger Zimmertheater gegründet. Das Akronym ITZ versteckt sich also sowohl im Programmatischen wie auch in dem Ort, an dem diese Programmatik stattfand.

Das Spiel mit diesem Akronym sollte unseren Blickwinkel verändern: Statt eines Blicks zurück (wie wir ihn so oft im Kanon, in Klassiker-Inszenierungen, aber auch im Dokumentartheater finden können) wollten wir den Blick nach vorne wagen – etwa im Erzählen von Utopien oder Dystopien. Wenn wir uns in den vergangenen Jahren dann doch mit der Gegenwart oder der Vergangenheit beschäftigten, dann immer mit der Fragestellung, was wir daraus für die zukünftige Gesellschaft ableiten können. Dieses Nach-Vorne war die Denkrichtung, die wir mit dem ITZ verbanden. Dabei haben wir das Haus immer als Ort der Literaturproduktion verstanden.

Die aktuelle Zäsur in der Zukunftsforschung haben wir zum Anlass genommen, sieben und eine These zur Autor:innenförderung zu formulieren. Sie leiten sich ...

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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Neue Stücke, Seite 138
von Corinna Huber und Peer Mia Ripberger

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