Ein:e geniale Künstler:in werden

Mateja Meded erklärt, wie’s geht. Eigentlich ganz einfach

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Liebe Anna Sophie, ich hasse dich. Zutiefst verachte ich Frauen wie dich, weil das neue Patriarchat sind auch weiße Frauen, die sich wie Alphamänner verhalten, oder auch Frauen, die zu Minderheiten ge -hören, die sich aber wie diese weißen Frauen verhalten, und die wiederum wie diese Patriarchen. Im Patriarchat ficken alle alle. Aber niemand fickt gut. The tragedy of late modern human capitalism. Liebe Anna Sophie, nein. Ich werde nicht aufhören, deine Synapsen zu penetrieren. Ich will, dass sich meine Worte in dein Gehirn eintätowieren. Ich will, dass du von mir träumst.

Und ich will, dass es ein Alptraum ist. Liebe Anna Sophie, das hier ist ein Liebesbrief an dich. Ein Manifest, wie man als feministische Künstler:in, die intersektional denkt und handelt, nicht nur in Zeiten wie diesen überlebt, sondern auch Fotzenschleimpower produziert.
1. Das Patriarchat ist da, um benutzt, ausgenutzt und ausgelacht zu werden.
2. Der Unterschied zwischen der Meister:in und der Student:in ist: Die Meister:in ist tausendmal öfter auf die Fresse gefallen.
3. Eine Künstler:in zu sein, bedeutet Risiken eingehen. Das Risiko, seine Wohnung, Krankenkasse oder Handyrechnung nicht zahlen zu können.
4. Sc ...

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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Cheering up, Seite 98
von Mateja Meded

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