Zwischen Café Brecht und Lennon Park

Kuba feiert 50 Jahre Sozialismus – unter anderem mit einem großen Theaterfestival

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In Havanna gibt es einiges, was es anderswo nicht gibt. Ein «Café Bertolt Brecht» zum Beispiel und den «Parque John Lennon», in dem man sich auf einer Bank neben einer Bronzeplastik des berühmtesten Beatle niederlassen kann. Der Ehrenplatz in Havanna wurde ihm wohl zuteil, weil die USA zeit seines Lebens eine Gefahr in ihm sahen. Wir lernen: In Kuba kann man schon dann Held sein, wenn Paranoiker der CIA am Rad drehen. Ende 2009 allerdings hat das bröckelnde Bollwerk des Sozialismus ganz andere Sorgen.

Da sind die immer noch sichtbaren und unsichtbaren Schäden der verheerenden Wirbelstürme, die das Eiland ein Jahr zuvor heimgesucht hatten. Und es gibt Großveranstaltungen rund um den 50. Jahrestag der Revolution, die wie das «Festival de Teatro de la Habana» das Revolutionsjahr abrundeten. 
 

Arm und im Umbruch

So umfangreich und international wie im November 2009 war das Festival noch nie. Dreißig Produktionen vor allem aus Südamerika waren geladen. Kuba selbst bot weitere dreißig Inszenierungen auf, die meisten aus der Hauptstadt, der Rest aus Städten wie Santiago de Cuba, Villa Clara und Camagüey. Auf eines allerdings wies Alina Rica Mac Williams, von Seiten des Festivals für die ...

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Theater heute Januar 2010
Rubrik: Ausland, Seite 58
von Jürgen Berger

Vergriffen
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