«Ziel eines Theaters kann es nicht sein, nicht zu spielen»
Andreas Wilink Der Kölner Stadtrat hat einerseits den enorm teuren Neubau des Schauspielhauses beschlossen und droht andererseits mit Kürzungen des Etats. Wie löst sich und wie lösen Sie diesen Widerspruch auf?
Karin Beier Ich habe in den vergangenen Wochen öffentlich alles zur Zukunft des Kölner Schauspiels gesagt, was mir wesentlich erschien, und warte jetzt erst mal ab, was passiert.
Ich habe immer noch die Hoffnung, dass das Kölner Schauspiel mit Gewinn aus der Situation hervorgeht, nachdem die Bau- und Etat-Frage unter dem Schlagwort «Mehr Inhalt – weniger Fassade» zu einem großen öffentlichen Thema geworden ist. Es gab und gibt hier in Köln leidenschaftliche Diskussionen über das Thema und dadurch, so hoffe ich, ein geschärftes Bewusstsein – auch bei den politisch Verantwortlichen.
AW Es gibt zwei Probleme, ein bauliches und ein finanzielles. Ersteres stellt sich seit längerem, das zweite ist akut. Der Neubauplan ist seit eineinhalb Jahren entschieden, verteuerte sich danach aber noch um 130 Millionen Euro, so dass die Kosten auf 360 Millionen anschwollen, die von der Stadt wiederum auf 300 Millionen gedeckelt wurden. Hätten Sie da nicht früher Farbe bekennen müssen?
Beier ...
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