Vorschau - Impressum (12/2020)
Schwer gebeutelt von Corona-Restriktionen und trotzdem am Start: Reports aus München, Basel und Dessau.
Ein Bericht von der Burning-Issues-Konferenz in Hamburg und eine Keynote von Tucké Royale, der sich als Künstler nicht einvernehmen lassen will
Der zweite Lockdown hat auch unsere Heftplanung durcheinandergewirbelt. Nun aber wirklich: ein Porträt von Taner Şahintürk
Theater heute 1/2021 erscheint am 23.
Dezember
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12
Anzeigen Print und Online
Martin Kraemer, Anschrift wie Redaktion,
Telefon 030/25 44 95 ...
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Theater heute Dezember 2020
Rubrik: Service, Seite 64
von
Der Ende Oktober im Alter von 81 Jahren verstorbene Grafiker, Maler und Bühnenbildner war ein bildender Künstler mit literarischen Gelüsten zum Theater. Dessen Zentrum oder Herz, wie er es ausdrückte, war für ihn der Schauspieler. Zum Verständnis dieses Gedankens, meinte er, sei keine Definition der Kunst des Schauspielers nötig, «sondern es genügt die vulgäre...
Gerade noch denkt man, was für ein hochästhetischer Anblick: diese abgestuften Rot- bis Rosa-Töne, durchzogen von feinen weißen Äderchen; diese Assemblagen aus popkulturellen Icons und Straßenrand-Trash, diese irgendwie geschwungenen, organischen Formen. Doch langsam setzen sich die Bildmotive genauer zusammen: bis auf leichte Fleischreste abgeschabte Knochen,...
Winterschlaf. Nicht die dümmste Option in Tagen wie diesen, in denen eine Pandemie und ein US-Präsident das kollektive Bewusstsein trüben wie Nebel den Zürichsee. Nur: Genau genommen braucht die Ich-Erzählerin in Ottessa Moshfeghs Roman keinen äußeren Anlass für die totale Auszeit. Es reicht völlig, dass endlich nichts mehr an ihr gezupft, gewachst, gebleicht,...
