Verdammt kalt
Erste Geschichte, die von dem Spiegel und von den Scherben handelt», diesen Untertitel trägt der erste Teil des Märchens «Die Schneekönigin» von Hans Christian Andersen. Der Spiegel des Teufels, der alles genau umgekehrt zeigt, wie es ist, stürzt von einem Himmelsflug zu Erde, «wo er in hunderte Millionen, Billionen und noch mehr Stücke» zerspringt.
Und nun verursacht er ein weit größeres Unglück als zuvor, denn «einige der Stücke waren kaum so groß wie ein Sandkorn, und diese flogen ringsumher in der Welt, und wo jemand sie in das Auge bekam, da blieben sie sitzen, und nun sahen die Menschen alles verkehrt oder hatten nur Augen für das Verkehrte … Einige Menschen bekamen sogar eine Spiegelscherbe ins Herz, und dann war es ganz gräulich: das Herz wurde einem Klumpen Eis gleich.»
«Puzzle» von Szymon Wróblewski ist gewissermaßen die zweite Geschichte vom Spiegel und den Scherben. Mit gutem Recht könnte das Theaterstück tatsächlich «Scherben» oder besser noch «Splitter» heißen. Denn die Geschichte von den Menschen mit den Spiegelscherben im Herzen oder im Auge passt auch hier – alle handelnden Figuren, fünf Jugendliche und zwei Eltern in einer Großstadt, die Warschau sein kann wie auch ...
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«Ich habe mich vor acht Wochen in Hamburg mit ‹Nachtasyl› beschäftigt, da habe ich über ‹Nachtasyl› nachgedacht, und vor einem halben Jahr habe ich mich mit ‹Macbeth› beschäftigt, da habe ich über ‹Macbeth› nachgedacht. Und im Moment mache ich wieder was anderes. Und das beschäftigt mich außer ein paar andere Sachen eigentlich den ganzen Tag.
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