Uraufführungen
A
Ibrahim Amir
Homohalal (Theater Dresden)
Thomas Arzt
Die Neigung des Peter Rosegger (Schauspielhaus Graz)
B
Lukas Bärfuss
Frau Schmitz (Schauspielhaus Zürich)
Anna Bechstein
Paulette (a.
gon Theaterproduktion München)
Hannah Biedermann
Er – Sie – Es (Junges Ensemble Stuttgart)
Metapolis (Junges Staatstheater Braunschweig)
Bov Bjerg
Auerhaus (Deutsches Theater Berlin)
Peter Blaikner
Virginia Hill (Salzburger Landestheater)
Dirk Böhling
Lale oder Die Geschichte von Lilli Marleen (Landestheater Eisenach)
Kirsten Boie
Bestimmt wird alles gut (Junges Theater Bonn)
Katja Brunner
Man bleibt wo man hingehört, und wer nicht bleiben kann, gehört halt nirgends hin (Theater Luzern)
Oliver Bukowski
Birkenbiegen (Neue Bühne Senftenberg)
C
Nuran David Calis
Kuffar (Die Gottesleugner) (Deutsches Theater Berlin in Koproduktion mit den Frankfurter Positionen)
Istanbul (Schauspiel Köln)
Paul Claudel
Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen (Theater Basel)
Martina Clavadetscher
Umständliche Rettung (Schauspiel Essen)
D
Lisa Danulat
Ralf – Abenteuer von 60 Minuten (Theater Dresden)
Michel Decar
Schere Faust Papier (Thalia Theater Hamburg)
John von Düffel
Martinus Luther (Theater Münster)
Ein ...
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Theater heute Jahrbuch 2016
Rubrik: 2016/17, Seite 181
von
Als ich auf die Welt kam, lag die Welt in Asche. Ich wurde 1946 geboren. Ein halber Kontinent war zerbombt, und Millionen Menschen waren hingerichtet oder zwischen den Fronten getötet worden. Die deutschen Nationalsozialisten hatten gerade noch in ihren grenzenlosen Allmachtsfantasien gestoppt werden können. Mein Land, die Niederlande, war dank der Alliierten...
Es gibt diese Bemerkung von Furio Colombo aus Pasolinis letztem Interview: «Die Situation, die du ständig anprangerst, sie ist es letztlich, die dir erlaubt, Pasolini zu sein.» Man ist als Künstler auf den Widerstand angewiesen, an dem man sich reibt. Es ist unsere Aufgabe, die Grenzen der Kunst immer weiter auszudehnen: neue, noch unbekannte Akteure zu erfinden,...
Die Welt, wie wir sie kennen, wird eines Tages zugrunde gehen. Wir verdrängen das dauernd, sonst könnten wir keinen Tag überstehen. Aber wahrscheinlich faszinieren und verstören uns deshalb apokalyptische Szenarien so sehr: Endzeitparabeln tauchen in Theater, Literatur und Film in den letzten Krisenjahren häufiger auf, apokalyptische Reiter in unruhiger Zeit. Sie...
