Unverschämt hoffnungsvoll

Quiara Alegria Hudes: «Water by the Spoonful»

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Quiara Alegria Hudes hat mit «Water by the Spoonful» ein well-made play geschrieben, das die reale mit der virtuellen Welt verbindet. Wie viele amerikanische Stücke handelt auch dieses von einer Familie und deren vielen kleinen Dramen, die langsam nacheinander aufgedeckt werden. Besonders wird das dadurch, dass die Familiengeschichte um eine virtuelle zweite «Familie» erweitert wird, die die reale Welt immer stärker beeinflusst. 2012 erhielt Frau Hudes für «Water by the Spoonful» den Pulitzer-Preis.

Elliot Ortiz arbeitet für eine Sandwichkette und hin und wieder als Model.

Eigentlich sieht er sich als Schauspieler, aber so richtig bekommt er die Füße nicht auf den Boden. Aus dem Irak-Krieg ist er mit einer Beinverletzung zurückgekehrt, und in Folge falscher Behandlung war er tablettensüchtig. Seit seiner Zeit als Soldat wird er von Halluzinationen verfolgt. Er versucht diesen Erscheinungen auf den Grund zu gehen und wird dabei unterstützt von seiner Cou­sine Yazmin, mit der ihn ein fast geschwisterliches Verhältnis verbindet.

Yazmin ist zwar beruflich als Musikhochschuldozentin erfolgreich, aber privat läuft es gerade gar nicht gut: Sie ist frisch geschieden und steht jetzt ohne ...

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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 180
von Jörg Vorhaben

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