Unverschämt hoffnungsvoll
Quiara Alegria Hudes hat mit «Water by the Spoonful» ein well-made play geschrieben, das die reale mit der virtuellen Welt verbindet. Wie viele amerikanische Stücke handelt auch dieses von einer Familie und deren vielen kleinen Dramen, die langsam nacheinander aufgedeckt werden. Besonders wird das dadurch, dass die Familiengeschichte um eine virtuelle zweite «Familie» erweitert wird, die die reale Welt immer stärker beeinflusst. 2012 erhielt Frau Hudes für «Water by the Spoonful» den Pulitzer-Preis.
Elliot Ortiz arbeitet für eine Sandwichkette und hin und wieder als Model.
Eigentlich sieht er sich als Schauspieler, aber so richtig bekommt er die Füße nicht auf den Boden. Aus dem Irak-Krieg ist er mit einer Beinverletzung zurückgekehrt, und in Folge falscher Behandlung war er tablettensüchtig. Seit seiner Zeit als Soldat wird er von Halluzinationen verfolgt. Er versucht diesen Erscheinungen auf den Grund zu gehen und wird dabei unterstützt von seiner Cousine Yazmin, mit der ihn ein fast geschwisterliches Verhältnis verbindet.
Yazmin ist zwar beruflich als Musikhochschuldozentin erfolgreich, aber privat läuft es gerade gar nicht gut: Sie ist frisch geschieden und steht jetzt ohne ...
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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 180
von Jörg Vorhaben
1. Wald
Wir haben zwar keine Zahlen zur Hand, aber durchaus ein gewisses Bewusstsein davon, was zu viel ist, was nicht sparsam ist auf einer Bühne. Und immer, wenn wir so etwas sehen, lehnen wir es instinktiv ab. Zum Beispiel neulich im Schauspiel Stuttgart den riesigen Wald, der überraschend vom Bühnenboden heruntergelassen wurde – für gefühlte drei Minuten einer...
Sowohl die lebenden als auch die toten Figuren dieses Stückes sind frei erfunden.» So der Hinweis des Autors. Und doch verweist das neueste Stück von Owen McCafferty auf konkrete gesellschaftspolitische Ereignisse seiner Heimatstadt Belfast. Geschickt verknüpft der Autor in seinem Drama «Quietly», das der erfahrene Übersetzer Michael Raab mit «In aller Ruhe» ins...
A
Alan Ayckbourn
Alle lieben George (Staatstheater Nürnberg)
B
Jeff Baron
Mischpoke (Neues Schauspiel Ensemble, München)
Paco Bezerra
Grooming (Deutsches Theater Göttingen)
C
Adam Cass
Ich liebe dich, Mann (Stadttheater Pforzheim)
Guillaume Corbeil
Man sieht sich (Theater der Jungen Welt, Leipzig)
D
Lisa D’Amour
Detroit (Theater Münster)
F
Nathalie Fillion
Durch den Wind...
