Thomas Köck: atlas
later that night
i held an atlas in my lap
ran my fingers across the whole world
and whispered
where does it hurt?
it answered
everywhere
everywhere
everywhere
warsan shire - what they did yesterday afternoon
es setzen über oder übersetzen
eine vertragsarbeiterin, die wieder aufgetaucht ist
ihre mutter, die zurückgekehrt ist
ihre tochter, am flughafen
ein vertragsarbeiter, ein übersetzer
musik:
tim he
cker – in the air I II III
deru – i would like
oneohtrix point never – chrome country
brian mcbride – overture (for other halfs)
grouper – the man who died in his boat
herzlichen dank für die gespräche
die zeit die erinnerungen
an alle interviewpartnerinnen
in leipzig
tôi đã gắng hết sức mình để tái hiện thời gian chính xác
wer glück hatte landete auf internierungsinseln
wie pulau bidong
glück hieß
überlebt zu haben und nicht von piraten
ermordet oder vergewaltigt worden zu sein
glück hieß
auf einem unbewohnten eiland von etwa einem
quadratkilometer größe zu landen auf dem sich
40.000 menschen drängten
glück hieß
ein stehplatz in der hölle ein
tropisches gefängnis
er sagte
du bist ein fidschi
oberster klasse
// wir beginnen zusammen
chúng ta bắt đầu cùng nhau //
was heißt das eigentlich
aus der zeit fallen
aus der zeit ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Januar 2019
Rubrik: Stückabdruck, Seite 99
von
Sollte man nicht auf die Popularität rechtsextremer Parteien in Deutschland in den Spielplänen der öffentlichen Theater reagieren? Sollte man nicht an Zeit und Umstände des aufkommenden Nationalsozialismus in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnern? Und was wäre dafür geeigneter als beispielsweise eine Bühnenfassung von Luchino Viscontis...
Leander Haußmann hat Großes vor: Er arbeitet seit Jahren an einem Stasi-Stoff für einen Roman, ein Stück und einen Film. Den Anfang macht das Theater: «Haußmanns Staatssicherheit» an der Berliner Volksbühne.
Svetlana Belesova, geboren auf der Krim, studierte Schauspiel in München, war in Nürnberg engagiert und ist jetzt im Ensemble des Schauspiels Bochum – ein...
Auf den Bühnen von Eimuntas Nekrosius war nie viel Licht – und das entsprach auch seiner Sicht der Dinge. Als der damals 37-jährige litauische Regisseur 1989 zum ersten Mal in Berlin gastierte, war kein Funken Glasnost-Begeisterung zu spüren. Gefragt, was er mit der neuen künstlerischen Freiheit anzufangen gedächte, meinte er lapidar: «Es ist wie mit...
