Theater in TV und Hörfunk
Fernsehen
Freitag, 1.
19.40, Theaterkanal: Rosmersholm – Schauspiel von Henrik Ibsen, mit Angela Winkler, Gert Voss, Peter Fitz, Otto Schenk, Klaus Pohl, Annemarie Düringer u.a., Regie Peter Zadek. Aufzeichnung aus dem Burgtheater Wien
(vgl. TH 1/01)
Samstag, 2.
19.00, Theaterkanal: Theaterlandschaften: Theater Kiel – vorgestellt von Esther Schweins. Ein Film von Matthias Schmidt
19.30, Theaterkanal: Kiss me, Kate ... – Musical von Cole Porter, mit Roger Smeets, Dagmar Manzel u.a., Regie Barrie Kosky.
Aufzeichnung aus der Komischen Oper Berlin (2008)
20.15, 3sat: Das Werk – Im Bus – Ein Sturz – von Elfriede Jelinek, mit Susanne Barth, Lina
Beckmann, Rosemary Hardy, Thomas Loibl, Caroline Peters, Laura Sundermann, Michael
Weber, Kathrin Wehlisch, Julia Wieninger und Manfred Zapatka, Regie Karin Beier. Theateraufzeichnung aus dem Schauspiel Köln (vgl. TH 12/10)
Sonntag, 3.
10.15, 3sat: Zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist: Literatur im Foyer – Thea Dorn im Gespräch mit Peter Michalzik (vgl. TH 2.11)
20.15, arte: Der große Max Frisch – zum 100. Geburtstag und 20. Todestag: Homo Faber – Spielfilm (2003) nach Frisch, Regie Volker Schlöndorff, mit Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara ...
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Theater heute April 2011
Rubrik: Service, Seite 58
von
Journalisten haben böse Ausdrücke dafür, wenn einer, wie sie sagen, «die Tinte nicht halten kann», und das ist schon selbst einer dieser bösen Journalisten-Ausdrücke. Die Not der Verknappung kennen auch die darstellenden Künste. Am kürzesten ist das Prokrustesbett des Ausdrucks im Film, und das ist ein Grund, warum der Schauspieler Joachim Meyerhoff so gut wie nie...
Das Verhältnis zwischen Bildender Kunst und Theater ist prekär. Zwar wird mittlerweile kaum eine Biennale oder Ausstellung ohne einen Beitrag aus dem performativen Bereich eröffnet, und auch das Theater sucht, wenn auch leidenschaftsloser, die Nähe zu Installation und neuen Medien sowie Rezeptionsformen der Kunst. Doch selten gelingen Arbeiten, in denen sich Kunst...
Es gibt nichts Schöneres als junge Menschen, die voller Enthusiasmus und Energie Theater spielen. Aber unter uns: Wenn es nicht gerade die eigenen Kinder sind, die sich auf Schul- oder Kitabühnen austoben, ist diese Behauptung reine Heuchelei. Ein gutes Beispiel für die Wirkungsgrenzen von Jugendfrische und Kreativität kann man derzeit in den Kammerspielen des...
