Suchlauf 12/23
2.12./SAMSTAG
19.20, 3sat: Theater zwischen Kunst und Aktivismus
Die Dokumentation beleuchtet aus Anlass der Verleihung des Theaterpreises DER FAUST die deutsche Theaterlandschaft im Spannungsfeld von Kunst und Aktivismus.
5.12./DIENSTAG
0.00, ZDF: 37°, Aufbruch hinter Gittern: Theater im Knast
Das Berliner Gefängnistheater «aufBruch» inszeniert einmal im Jahr Theaterstücke außerhalb der Gefängnismauern.
Die Dokumentation von Eike Weinrich und Christian Hestermann begleitet die Proben zu Schillers «Räuber» in einem Amphitheater auf der Jungfernheide.
WWW.ARTE.TV
bis 11.2.24, Eine Geschichte des Antisemitismus
Frankreich 2023 Vierteilige Doku-Reihe über Ausformungen des Judenhasses in den letzten zwei Jahrtausenden
bis 12.12., Stroszek
Spielfilm Deutschland 1976, Regie Werner Herzog Auf der Suche nach dem großen Glück wandert der Kleinganove und Straßensänger Bruno S., der im Film sich selbst spielt, kurz nach seiner erneuten Entlassung aus dem Berliner Gefängnis mit Streuner-Freundin Eva (Eva Matthes) und Nachbar Scheitz (Clemens Scheitz) nach Amerika aus.
WWW.YOUTUBE.DE/ SUHRKAMP VERLAG
Rainald Goetz: «Baracke» – Vortrag und Gespräch
Die Rede von Rainald Goetz nach der ...
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Theater heute Dezember 2023
Rubrik: Daten, Seite 64
von
«Trau keinen Männern! Falsch sind sie alle!» Das musste Anna Bergmann nicht hineinschreiben in ihre Neuinszenierung von «Romeo und Julia». Denn es steht schon bei Shakespeare. Julias Amme sagt es, in ihrer Totenklage um Julias Vetter Tybalt. Aber es bleibt leider aktuell, wie etwa das Stück «Montag» zeigt. Dort verstecken sich Faith und Novella in einer...
Zwei Kindheiten spiegeln sich ineinander – über Zeit und Entfernung hinweg –, treffen sich in Erlebnissen von teilweise heftiger Gewalt, werden jeweils zum Resonanzraum der anderen und dabei auch ein Stück weit transparent in ihrem historischen und sozialpsychologischen Kontext. Wenn das gelingt, kann dabei etwas aufgehen, ein lebendiger Widerstandsgeist, ein...
Im späten Sommer dieses Jahres prangte auf den Straßen von Berlin etwas Verstörendes: «Asynchrones / verknotetes / unübersichtliches Deutsches Theater» las man auf den Plakaten, die den Start ebendieses Deutschen Theaters unter Neu-Intendantin Iris Laufenberg ankündigten. Eine ungewöhnlich sperrige Form der Einladung. Wer sich nicht abschrecken ließ, fand beim...
