Spielwelten

Juli Zeh «Schilf»

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Die Zeitspanne vom Erscheinen eines Romans bis zu seiner Adaption für die Bühne schrumpft immer mehr.

Bei «Schilf», dem Krimidebüt der gefeierten Jungjuristin und Erfolgsautorin Juli Zeh – einem Buch, das neben einem mörderischen akustischen Missverständnis und einem moribunden Kommissar auch noch mit verzwickten physikalisch-philosophischen Debatten über das Wesen der Zeit aufwartet –, hat es von August bis Mitte Dezember gerade mal vier Monate gedauert, bis im Münchner Volkstheater die Bühnenfassung der jungen Regisseurin Bettina Bruinier und der Dramaturgin Katja Friedrich Premiere hatte. Und trotz häufig berechtigter Zweifel am Sinn solcher Zweitverwertung hat die griffige Bearbeitung der beiden jungen Theaterfrauen dem zuweilen etwas weit schweifenden Ausgangsprodukt sogar ganz gut getan.

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Theater heute Februar 2008
Rubrik: Chronik, Seite 50
von Silvia Stammen

Vergriffen
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