Showroom 1/26
AMSTERDAM, EYE FILMMUSEUM
bis 8.2., Tilda Swinton: Ongoing
Die Retrospektive der schottischen Künstlerin versammelt Kollaborationen mit zahlreichen Filmemacher:innen und Künstler:innen, darunter Derek Jarman, Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch und Apichatpong Weerasethakul. Neben Filmausschnitten sind Installationen, Modepräsentationen und Fotoserien zu sehen.
BERLIN, WILLY-BRANDT-HAUS
bis 12.4.
, Entwerter/Oder und das sogenannte «Zeitschriftenunwesen»
Gezeigt werden Ausgaben der 1982 in Ostberlin von Uwe Warnke und Siegmar Körner gegründeten original-grafischen Künstlerzeitschrift, die als Versuch galt, eine Zeitschrift jenseits von Genehmigungs- und Kontrollverfahren zu gestalten und Beiträgen von jungen Autor:innen und Künstler:innen ein Podium zu bieten. Mit dabei waren unter anderem Harald Hauswald, Claus Bach, Kurt Buchwald, Ruth Wolf-Rehfeldt, Peter Wawerzinek und Strawalde. Anlässlich der Ausstellung erschien im November 2025 eine letzte Ausgabe.
DORTMUND, DORTMUNDER U/HMKV HARTWARE MEDIEN-KUNSTVEREIN
bis 18.1., Genossin Sonne
Die Gruppenausstellung präsentiert 30 Arbeiten von 18 internationalen Künstler:innen, in denen Kosmos und Sonne mit sozialen und politischen Bewegungen ...
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Theater heute Januar 2026
Rubrik: Daten, Seite 66
von
Ihre Diagnose: Unsere Welt hat ziemlich viele Schwachstellen. Oder direkter: Unsere Gesellschaft ist krank. Ihre entsprechende Allegorie: ein Fanfaren-Quartett am Königshof. Noëlle Haeseling hat mit «Fanfaren!» ein neues Stück geschrieben, das daherkommt wie ein lustiges Kammerspiel, nur um dann doch die großen Bögen zu schlagen. Arbeitsethos, Routine,...
Liebe Leser:innen,
nachdem uns immer mehr Beschwerden erreicht haben, dass unsere schönen überformatigen Hefte nicht in die kleinlich normierten deutschen Briefkastenschlitze passen und von lieblosen Bot:innen böse gefaltet und geknittert werden, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, unser Format anzupassen. Nach minutiöser Millimeterarbeit unseres Grafikers...
Während manche Klassiker wegen ihrer Inkompatibilität mit dem aktuellen Wertekanon beinahe unbemerkt von den Spielplänen verschwinden, erleben andere trotz oder gerade wegen scharfkantiger Ecken des Anstoßes in regelmäßigen Zyklen ein Revival wie derzeit auch Heinrich von Kleists «Der zerbrochene Krug». War man schon auf einen weiteren gegenwartsgesättigten...
