Pläne der Redaktion für das Mai-Heft / Impressum
Milo Rau hat in Moskau den Prozess gegen «Pussy Riot» nachinszeniert. Was eine Moskauer Theaterkritikerin dadurch über ihre Kollegen erfährt, im nächsten Heft!
Im Mai eröffnen wieder die Best-of-Promenaden des deutschsprachigen Theaters in Berlin und Mülheim an der Ruhr: hereinspaziert!
In Michael Thalheimers «Medea»-Inszenierung spielt Bettina Hoppe den Chor der korinthischen Frauen. Man hat keine einzige vermisst. Ein Porträt
Die Theaterzeitschrift
im 54.
Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit
Marion Schamuthe
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Knesebeckstr. 59–61, 10719 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.theaterheute.de
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
Knesebeckstr. 59–61, 10719 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12
Anzeigen Print und Online
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Martin Kraemer, Anschrift wie Redaktion,
Telefon 030/25 44 95 83, Fax 030/25 44 95 12
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Theater heute April 2013
Rubrik: Pläne / Impressum, Seite 72
von
Die Vereinsamung in der Masse der Großstadt, die Strategie des Kampfes durch Unterwerfung, die Kritik an der Unzulänglichkeit der Sprache: Brecht hat in seinem Frühwerk die verschiedensten Motive, Gedanken und Stile zusammengewirbelt. Zum Teil ging es ihm auch gar nicht um Gedanken, sondern nur um «scharfe» Formulierungen, um die Übertragung des rebellischen...
Das hat schon was: Wie sich der Kameramann mit einer weichen Pirouette vom Bett wegdreht und mit ein paar fliegenden Schritten in den Nebenraum eilt, um dort gerade rechtzeitig – Schnitt – die Heldin ins nächste präzis ausgeleuchtete Close-up zu setzen. Diese Tänzchen der Technik gehören auch zum Genuss eines Katie-Mitchell-Abends; diese kleinen, unwillkürlichen...
Nebel im Olivenhain und Nebel im Gemüt. Endlose Minuten schleichen wir mit Merle durch das südfranzösische Ferienhaus ihres älteren Geliebten, in dem es trotz Sommerhitze ordentlich fröstelt. Weil dieser Geliebte Romuald mit seiner Anreise tagelang auf sich warten lässt, muss Merle mit seinen pubertierenden, wohlstandsverzogen dahindämmernden Kindern allein klar...
