Notizen

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Castorf forever

Der Vertrag von Frank Castorf als Inten­dant der Berliner Volksbühne wird bis 2010 verlängert. Die Entscheidung des Berliner Noch-Kultursenators Thomas Flierl sei bereits 2005 getroffen worden, hieß es. Offenbar hatte man bisher keine Zeit für die anstrengende Unterschriften-Zeremonie im Sternfoyer des Hauses, so dass man bis zur vorletzten Amtssekunde des Senators warten musste, der auch noch Rechtsanwalt Gregor Gysi mitbrach­te, der bei der «Ausarbeitung des Ver­trags behilflich war».

Castorfs neuer Vertrag verlängert sich außerdem auto­ma­tisch bis 2013, wenn er bis 2008 nicht von einer der beiden Parteien gekündigt wird. Dann wäre F.C. an der Volkbühne 21 Jahre im Amt, rekordverdächtig und alle­mal ausdauernder als Helmut Kohl
(16 Amtsjahre).

Zahlen und Spiele

Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins, eines der auskunfts­freudigsten Zahlenwerke des Jahres, lässt wieder einmal tief blicken. Die 38.342 abhängig Beschäftigten an den Bühnen, 265 weniger als in der Vor­saison, haben durch ihren unermüdlichen Einsatz 62.675 Veranstaltungen möglich gemacht, nur 1236 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Schauspiel-Vorstel­lungen ist dabei nur unwesentlich von ...

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Theater heute November 2006
Rubrik: Magazin, Seite 68
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Vergriffen
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Nichts kniffliger als das

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Ein Brocken Schweiz

Angefangen hat alles zu jener Zeit, da Schweizer Mädchen klassischerweise Au-Pairs werden und Jungs in die Rekrutenschule gehen und allgemein der erste Ernst des Lebens geprobt wird. Oder dessen Leichtigkeit. Nach dem Abitur entschloss sich Reto Finger nämlich, gemeinsam mit einem Heidelberger Freund Theater zu machen. Und zwar alles. Er schrieb, spielte – und...