Lieblingswort Schabernack

Am Leipziger Centraltheater war Maximilian Brauer ein Himmelsstürmer. Jetzt, mit 25, kann er sich bei der Einnahme der Volksbühne Zeit lassen

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Um sich ins Herz oder womöglich gar ins Hab und Gut eines geizigen Schwiegervaters einzuschleichen, braucht es eine ganz besondere Biegsamkeit. Also erfindet sich der verliebte Hofmeister Valère bei Maximilian Brauer als Schmeichler von höheren elastischen Gnaden. Wir sind in Frank Castorfs Inszenierung von Molières «Der Geizige» aus dem Juni 2012. An der Hand des um Haupteslänge kleineren Geldhorters Harpagon alias Martin Wuttke, der von seinem Schwiegervaterglück selbstredend noch nichts ahnt, tritt dieser Valère ins boulevardeske Bürgerzimmer.

Und weil man also einen solchen Hausvater tunlichst nicht überragt, fängt Brauers Valère an zu schrumpfen. Rücklings, den Oberkörper nach hinten gebogen. Dieser Mann muss aus Gummi sein. Wie in den seligen Zeiten der Goombay Dance Band, als man gleich Krebsen unter Fackeln hindurchtanzte, widersteht er der Schwerkraft. «Ist das nicht unbequem?», fragt seine junge Liebhaberin Elise (Lilith Stangenberg) trocken. «Das ist angeboren.» Sagt’s und sinkt weiter. Der Triumph eines Clowns: Kleiner werden, größer sein.

Der kurze Weg nach Hause

Maximilian Brauer ist zurückgekehrt in seine Geburtsstadt Berlin und an seine Geburtsbühne. Hier, an der ...

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Theater heute Dezember 2012
Rubrik: Akteure, Seite 36
von Christian Rakow

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1. Wilson/Waits/Burroughs,
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R. Danielle Strahm

Altenburg/Gera, TPT
6. Becker/Stengele,
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6. nach Hauff, Das kalte Herz
R. Frank Voigtmann (in Gera)

Annaberg, Eduard-von-
Winterstein-Theater

1. Schnitzler, Der Reigen
R. Gerald Gluth-Goldmann

Basel, Theater
1. nach Goethe, Die Leiden...