Harte Arbeit

Duygu Agal «Paradies-Acker»

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Das ist ein guter Anfang. Hier finde ich vielleicht zurück.» Das sind die ersten Worte, die Cennet, die Figur im Mittelpunkt des Stücks, zu uns spricht. Cennet ist eine Frau in ihren späten Fünfzigern. Mutter. Es scheint zunächst, als habe sie sich verlaufen. Im Rahmen einer Arbeitsmaßnahme soll Cennet das Fitnessstudio «Dog Pound» putzen. Dabei wird sie von einer mysteriösen Nachtwächterin observiert, die ihr immer übergriffigere Fragen und Aufgaben stellt. Was als ein normaler Abend beginnt, wird zu einem Blick in Cennets Seele, dem sie nicht ausweichen kann.

Duygu Agal, Autor:in und Moderator:in, wächst in Hamburg auf und zieht 2016 nach Berlin. Agal erhält bereits früh musikalische Erziehung. Lernt Baglama und nimmt Gesangs -unterricht. Dadurch entsteht ein Interesse auch am Schreiben. Zuerst sind es Song-Lyrics, später kurze Texte über den Alltag, aber auch über das Verliebtsein, erste Vorstellungen über eine Welt, in der man leben könnte, und welche anderen Leben es noch gibt außer den eigenen. Agal beschreibt, dass die Lieder und Texte halfen, auch das Leben der Eltern zu verstehen. Denn den Geschichten aus der Kindheit, die die Eltern früher erzählten, und den Liedern, die ...

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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Neue Stücke, Seite 144
von Miriam Owusu-Tutu

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