Der Mensch ist nicht simulierbar

Erkenntnisse aus dem Festival «Innova- tionslabor Zukunft», in dem sich das Schauspiel Stuttgart dem Thema KI widmet. Spoiler: Die Künstler:innen werden noch gebraucht

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Künstliche Intelligenz ist in aller Köpfe. Und sie wird sich dort in nächster Zeit immer weiter ausbreiten. In welchem Umfang sie das menschliche Hirn ersetzen wird, ist eine der Grusel-Fragen der Zukunft.

KI ist längst auch im Theater angekommen. Nicht nur als gesellschaftlich relevantes Thema, sondern auch als Innovations -instrument der Bühnenbildner:innen – ob als AR-Brille oder KI-generierte Projektion.

Und es stehen Fragen im Raum: Wann wird die erste Androidin im Rampenlicht stehen und Faust erwidern «Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehen»? Und wann werden die ersten komplett von einer KI erzeugten Texte gespielt? Was will sie uns dann sagen, was wir nicht eh schon wüssten? Schließlich hat KI ja weder ein menschliches Bewusstsein noch Unbewusstsein.

Ein Programm ist ein Programm ist ein Programm
Fragt man die von OpenAI entwickelte, KI-gestützte Sprachassistentin ChatGPT, ob sie Gefühle habe, antwortet sie (derzeit): «Gute Frage – kurz gesagt: Nein, ich habe keine echten Gefühle. Ich kann zwar über Gefühle sprechen und sie in Sprache ‹simulieren›, um menschliche Kommunikation natürlicher zu gestalten, aber ich selbst empfinde dabei nichts. Keine ...

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Theater heute Oktober 2025
Rubrik: Künstliche Intelligenz, Seite 56
von Verena Großkreutz

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