Der Brighton-Blues
Simon Stephens war als Student Sänger und Bassist der Band «The Teasers». Und die große Liebe zur Musik des Rock, Pop, Soul, Punk und Folk spiegelt sich in allen seinen Stücken wider. Vor einigen Jahren nahm er Kontakt auf zu einem seiner größten Idole, Mark Eitzel, dem ehemaligen Leadsänger der legendären Rockband «American Music Club». Gemeinsam haben sie nun ein klassisches Musical geschrieben – oder ist es ein Theaterstück mit Musik? Auf jeden Fall ist es ein Stück über die Liebe am Ende der Welt:
«Marine Parade 23» ist die Adresse von Steves Bed & Breakfast in Brighton.
Spätsommer, Meerblick, Sonnenuntergänge, alles inklusive, wie auch der erste herbstliche Regen, der ans Fenster klatscht. Ein romantischer Ort für Verliebte und Hochzeitsreisende. Steve und Sally, das Zimmermädchen, haben nicht viel zu tun. Das Hotel hat bessere Tage gesehen. Nur wenige Zimmer sind belegt. Für ein paar Tage erhoffen sich Paare verschiedenen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen hier ein Stück Romantik, etwas Sinnlichkeit, Geborgenheit.
Auf den ersten Blick scheint in «Marine Parade» das ideale Setting für ein leichtfüßiges Stück mit Musik und Happy End angelegt zu sein. Aber bei ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Jahrbuch 2009
Rubrik: Stücke der neuen Spielzeit, Seite 176
von Marie Rötzer
90 Prozent des Welthandels werden auf dem Seeweg abgewickelt. Die im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln unschlagbar günstigen Transportkosten, die durch die Konstruktion immer größerer Containerschiffe und Erdöltanker noch weiter sinken werden, sind Voraussetzung für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs und jener nahezu uneingeschränkten...
Samuel Finzi: Einfach da
Zuerst war ich mit Birgit in Sczecinek (Polen). Sie war noch sehr jung, ich – jünger. Ein Jahr später war ich mit ihr in Wien. Dann in Berlin. Ich war mit Birgit auch in Paris. Ich war mit ihr in Athen. Auch in Zagreb und Sarajevo. In Montreal war ich auch mit ihr.
Sogar in Chur (in der Schweiz) war ich mit Birgit. Und ich war mit ihr in...
Christoph Schlingensief ist nicht Erster geworden, aber gewonnen hat er auf der ganzen Linie. Kaum ein Künstler hat dieses Jahr im Theater für so viel Diskussionsstoff gesorgt wie der Regisseur, der seine Krebserkrankung und die damit verbundenen Zweifel, Ängste und Hoffnungen offensiv künstlerisch und in der Öffentlichkeit thematisiert hat. Und keiner wurde in so...
