Bühnenbildner des Jahres

Aleksandar Denic ist kein Freund des leeren Raums. Seine monumental verschachtelten Wuselwelten sind eine Herausforderung für alle Beteiligten. Aber eine lohnende! Und Spaß muss unbedingt dabei sein. Was die Kosten angeht: «It’s only money.»

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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Bühnenbilder des Jahres, Seite 108
von Barbara Burckhardt

Weitere Beiträge
Spiel mit dem Feuer

Die einzige Kirche, die erleuchtet ist, ist eine, die brennt.»
Dieses Stück ist eine Zumutung. Es beginnt mit einer elend langen Hasstirade, dem Monolog einer alternden Frau, bestehend aus ankla­gen­den Hauptsätzen voller Ob­szönitäten. Es steigert sich zu einer Aufzählung von Psychopharmaka, die in alphabetischer Reihenfolge ausgespuckt werden. Ein präpubertärer...

Die exterritoriale Position

(Wäre es nicht schön, wenn Theatermachen nicht bedeutete, dass in Reihe drei jemand sitzt, der im narzisstischen Rausch abgerichtete Menschen anschreit und von A nach B schiebt und das auch noch beim sogenannten «Inszenieren» (hahahaaaa) eines heruntergekommenen und schon an Ort und Stelle fragwürdigen Stückes, das nicht der Gegenwart, sondern größtenteils nach...

Deutsche Erstaufführungen

A
Alan Ayckbourn
Alle lieben George (Staatstheater Nürnberg)

B
Jeff Baron
Mischpoke (Neues Schauspiel Ensemble, München)

Paco Bezerra
Grooming (Deutsches Theater Göttingen)

C
Adam Cass
Ich liebe dich, Mann (Stadttheater Pforzheim)

Guillaume Corbeil
Man sieht sich (Theater der Jungen Welt, Leipzig)

D
Lisa D’Amour
Detroit (Theater Münster)

F
Nathalie Fillion
Durch den Wind...