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... und bloß keine Gegenwartsdramatik, schwört die Gegenwartsdramatikerin Felicia Zeller

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Aus der Theatervorstellung, die ich gestern besucht habe, bin ich aufs Seltsamste erfüllt von einem durch die Bewegungen und Nichtbewegungen, dem Sprechen und Nichtsprechen der Schauspieler in mich hineingepumpten Raumgefühl wieder hinausgewankt, so dass ich eben zum Beispiel erst gestern, nachdem ich einige Stunden mit diesem völlig neuen Raum- und Klanggefühl verworren ausweichend, neu getaktet in meinem U-Bahn-Schacht verschwunden bin, meine Gewichte in Gläsern, meine Gewichte in Füßen, behauptete, dass das Theater genau so, wie es ist, das ideale Theater sei.

Mein ideales Theater, sagte ich begeistert, als ich mit der U-Bahn vom Theater wegfuhr, ist einfach großartig, wenn es so großartig ist, wie gerade gestern, als ich auf Seltsamste erfüllt mit sich immer wieder neu in mir anordnenden Sätzen, die sich immer wieder neu aus der Theatervorstellung auffüllten, in die U-Bahn stieg. Schauspieler wurden zu Gedanken, die dort in ihrer entfernten Bühnenwelt eine völlig neue Schrift in unregelmäßigen Zügen, eine stundenlange Skulptur ver­änderte sich, machte Sinn, entzog sich wieder.

Was wir brauchen, sind große Inszenierungen auf großen, ja riesigen Bühnen, aufwändige Inszenierungen, ...

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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Reale Utopien, Seite 172
von Felicia Zeller

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