Aus der Traum

Arthur Miller «Die große Depression» (Mainfrankentheater) Würzburg

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Amerika, du schöner Traum! Mit harter Arbeit und gutem Willen schafft es dort jeder. Der Einwanderer Moe Baum ist Geschäftsmann geworden, macht in Aktien und lässt sich vom Chauffeur durch die Großstadt kutschieren. Die Wirtschaft boomt, Hochhäuser wachsen in den Himmel, der Frisör spekuliert sich reich. Lee, der Sohn, träumt von der Karriere als Künstler, Mama Baum wartet verzückt auf den ersten großen Song. Und dann: Bang! Alles aus. Aktien stürzen ins Bodenlose, Unternehmer sich selbst aus dem Fenster. Firmen gehen pleite, reiche Manager aufs Arbeitsamt.

Die «Große Depression» hat die Gesellschaft, hat jeden Einzelnen erfasst. 
 

Nach Recherchen zur Weltwirtschaftskrise 1929 schrieb Arthur Miller 1980 seine Niedergangsrevue. Johannes von Matuschka zeigt «Die große Depression» als aktuelles Stück über die Krise, die keine Chancen bietet, nur Chancen­losigkeit. Was macht der Abwärtsstrudel aus den Menschen? Vater Baum, konturlos gespielt von Klaus Müller-Beck, geht fortan scheinbar unbekümmert zu Fuß und klammert sich selbst auf dem Arbeitsamt noch an den amerikanischen Traum. Mutter Rose, der Maria Brendel Chansonstimme und Statur verleiht, versucht verzweifelt, die Familie ...

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Theater heute Februar 2010
Rubrik: Chronik, Seite 51
von Alice Natter

Vergriffen
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Premieren im Februar

Aalen, Theater der Stadt

Kasse: 07361/522 600

20. Schwab, Die Präsidentinnen

R. Jakob Strack

27. Bauer, Das Schweigen im Walde (U)

R. Katharina Kreuzhage
 

Annaberg, Eduard-von-Winterstein-Theater 

Tel.: 03733/13 01 216

21. Schiller, Maria Stuart

R. Torsten Krug
 

Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Theater

Kasse: 0951 87 30 30

13. Zeller, Kaspar Häuser Meer

R. Alice Asper

20....

Unheimliche Nähe

Im Foyer, das einem Wartesaal gleicht, herrscht das große Flüstern. Das Licht ist gedämpft, nur wenige Zuschauer sind vor Ort. Der Abend verspricht kein kollektives Erlebnis, denn jede Eintrittskarte hat eine eigene Anfangszeit. 
 

Bernhard Mikeskas szenische Installation «Remake::Rosemarie» schickt das Publikum einzeln durch ein enges Raumlabyrinth mit niedrigen...