Alles wird anders, nichts ändert sich
Zugelassen zum Wettbewerb für den Autorenpreis waren sechs noch nicht uraufgeführte Texte. Dass die Jury am Ende feststellen konnte, die Qualität sei dieses Jahr außergewöhnlich hoch gewesen, hatte sicherlich damit zu tun, dass es auf dem Markt der neuen Stücke starke und schwache Jahrgänge gibt. Die Gründe für die lobende Erwähnung sind aber vielfältig. Zum einen hat man sich in Heidelberg entschlossen, die Jury nur noch alle zwei Jahre auszuwechseln.
Der Theaterkritiker und Dramaturg Vasco Boenisch, Heidelbergs Leitender Schauspieldramaturg Jürgen Popig, die Dramaturgin Gesine Schmidt, der Regisseur Erich Sidler und Autor Bernhard Studlar waren also zum zweiten Mal dabei und konnten zwei Jahrgänge vergleichen. Den größten Einfluss auf die Qualität eines Stückewettbewerbs hat naturgemäß aber die Vorauswahl. In Heidelberg wird sie von der Dramaturgie des Theaters getroffen, und die berücksichtigt inzwischen auch Stücktexte, deren Uraufführung bereits anberaumt ist.
Früher war das nicht so. Zugelassen waren nur unaufgeführte Stücke, was wiederum zur Folge hatte, dass das Heidelberger Theater nach dem Stückemarkt theoretisch jedes der Wettbewerbsstücke zur Uraufführung bringen ...
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Theater heute Juli 2015
Rubrik: Magazin: Neue Stücke, Seite 63
von Jürgen Berger
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Selten findet sich im Titel ein schöneres Understatement als bei Christopher Marlowes vorletztem Stück. «The Troublesome Reign of Edward II.» war nicht nur ein bisschen troublesome, also schwierig, sondern ein komplettes Desaster. Denn der König hielt sich weniger mit Regieren auf als mit seiner schwulen Liebe zu einem gewissen Gaveston. Was in modernen,...
Aalen, Theater der Stadt
2. Schiller, Der Parasit
R. Robert Teufel (Freilichttheater)
18. nach Saint-Exupéry, Der kleine Prinz
R. Ann-Kristin Ebert
23. nach Teller, Nichts
R. Julius Ferstl
Berlin, Komödie
19. Heinersdorff, Der Kurschattenmann
R. Horst Johanning
Bremen, Shakespeare Company
19. Mak/Goos, Fully Female
R. Sabina J. Mak/Annika Goos
Coburg, Landestheater
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