Wasser, Luft und Feuer, Erde
Es sind deren vier, und wohl deshalb hat sich Ballettchef Frank Andersen als Initiator des NOKO-Koop-Projekts für die dänische Variante einen besonderen Rahmen einfallen lassen: keine x-beliebige Tour d’Horizon, bestückt mit den verschiedensten Arbeiten nordischer Choreografen, sondern ein Abend, der geradezu programmatisch ihre Gegensätzlichkeit wieder relativiert – indem er die einzelnen Stücke den vier Elementen zuordnet und Lichtdesign wie Kostümierung in die gleichen Hände gibt.
Mikki Kunttu, der begnadete Beleuchtungskünstler aus Helsinki, ist es denn auch, der am Ende selbst die Erde zum Tanzen bringt, ohne dass sich der Boden jemals von der Stelle rührt. Und Erika Turunen kleidet das Ganze so ein, dass sich trotz aller Einheitlichkeit die Unterschiede nie verwischen.
Viel versprechend «Vand». Louise Midjord, ein junges Ensemblemitglied des Königlich Dänischen Balletts, hat sich von dem Gedicht «Wasser meiner Träume» inspirieren lassen und den Text von Anders August, wie sie sagt, in eine «Zeichensprache» übersetzt. Aber sie klebt dabei nicht am Wort, sondern schafft sich auf diese Weise ein Bewegungsvokabular, das ihr Traumspiel voller Bedeutung erscheinen lässt. Klar wird ...
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So...
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