tremplin jeunes ballets, Auditions, Workshops und Transition

finale: tremplin jeunes ballets

Er fand jedes Jahr in Monaco statt und sollte unter Jean-Christophe Maillot zu einem Thinktank für die Nachwuchsförderung ausgebaut werden. Nun signalisiert das Fürstentum das vorläufige Aus: Der geplante «Tremplin Jeunes Ballets» wird aus Geldmangel nicht vom 5. bis zum 11. März stattfinden. Der Veranstaltung ging der hervorragende Ruf voraus, aus einer Audition einen Workshop zu machen, «bei dem man nicht leidet, sondern lernt» (siehe tanz 4/11).

Dabei war das Prinzip durchaus klassisch: Aufwärmen, Auszüge aus dem Repertoire, zum Schluss die Arbeit an vorbereiteten Choreografien, zwischendurch ein eigenes Solo. Die ­Reihenfolge entspricht jener des Vortanzens, woraufhin die Kompanie­direktoren ihre bevorzugten Kandidaten zu Einzelgesprächen einladen. «Ich will zeigen, dass mit allen Techniken und Körperproportionen professionell gearbeitet und kreiert werden kann», sagte Maillot damals über sein Lernlabor, aus dem Talente gefischt werden können – nun müssen die ­Kandidaten und ihre Kopfjäger zu ­Hause bleiben.

neubau: john-cranko-schule

Mit der Eröffnung einer eigenen Schule ging für den Stuttgarter Ballettdirektor John Cranko am 1. Dezember 1971 ...

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Tanz Januar 2012
Rubrik: praxis, Seite 73
von

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Ihre Beschäftigung mit Dantes «Göttlicher Komödie» hält schon eine ganze Weile an: «Hell» 2006, «Purgatorio» 2008, «you PARA | DISO» 2010. Und jetzt, als abschließende Quintessenz des Dante’schen Kosmos: kommt der Zirkus in die Stadt. Eine Clownstruppe mit roten Nasen, angeführt von einem Conférencier, stellt die Tage der Woche dar. Was das mit Dante zu tun ­hat?...

ausstellungen und tanz im TV

TV

3sat, www.3sat.de
4. Febr., 20.15h: «Alonzo King Lines Ballet»: Aus Alonzo Kings Repertoire werden zwei Choreografien gezeigt, die in San Francisco 2011 aufge­zeichnet wurden: «Scheherazade» und «Triangle of the Squinches»

arte, www.artepro.com
7. Jan., 1.20h: «Der Nussknacker», Ch.: Aaron S. Watkin, Semperoper Ballett, Dresden, D 2011
7. Jan., 17.30h: «Metropolis»...

zwei welten

«Was ist das treffende Wort für William Forsythes ‹I don’t believe in ­outer space›? Schrecklich? Entsetzlich? Einigen wir uns auf abscheulich», schrieb Robert Gottlieb letzten November im «New York Observer». «In welcher Welt lebte John Neumeier, als er 1978 diesen reaktionären, rührseligen Blödsinn schuf? », fragte Claudia La Rocco in der «New York Times»...