Tanz im Februar
Amsterdam
Made in Amsterdam 1 & 2
Ted Brandsen, Chef von Het Nationale Ballet, hat sich was vorgenommen: Er will nicht nur seine Kompanie, sondern das Ballett in die Zukunft pushen. Dafür sorgt er mit einem prominent besetzten Symposion, das von zwei Bühnenprogrammen flankiert wird. «Made in Amsterdam 1» vereint Schlüsselwerke wie Hans van Manens «Frank Bridge Variations» mit Neukreationen von Juanjo Arqués und Ernst Meisner.
Das zweite Special spannt Choreografien von Alexei Ratmansky, Christopher Wheeldon und Krzysztof Pastor mit David Dawsons Uraufführung «Citizen Nowhere» zusammen. Klingt super, fehlt nur – eine Choreografin! Oder wollen die Herren die Ballettzukunft etwa unter sich ausmachen?
Ab 11. Februar; operaballet.nl
Genf
Schweizer Tanztage
Die Schweiz, ein kleines Land? I wo! 140 Tanzproduktionen sind hier in den letzten beiden Jahren entstanden. Reso – Tanznetzwerk Schweiz hat 19 ausgewählt, die vier Tage lang auf zwölf Genfer Bühnen zu sehen sein werden. Mit dabei: Cindy Van Acker und das Ballet du Grand Théâtre de Genève. Es tanzt «Elementen III – Blazing Wreck» (Foto) zur elektronischen Musik des Finnen Mika Vainio, die eine Fahrt eines Frachters durch entfesselte ...
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Mohammad Abbasi, Sie haben 2010 das Invisible Center of Contemporary Dance ins Leben gerufen. Wie kann man unsichtbar bleiben, wenn man vor Publikum auftritt? Wir veröffentlichen nichts online. Im Iran kann man tun, was man möchte, solange man für die Medien unsichtbar bleibt. Die iranischen Botschaften werten vor allem Medien aus, die eine große Reichweite haben,...
Sie fühlt sich an wie Bimsstein, sieht aus wie die Membran einer weißlichen Koralle, ist von Rillen und Furchen in zigtausendfacher Ausfertigung durchzogen und soll Hamburgs neues Wahrzeichen in die Weltliga der Konzerthäuser führen: die Gipsplatten-Verschalung, die der Akustiker Yasuhisa Toyota für die Wände der Elbphilharmonie entworfen hat. Organisch fügt sich...
Schwer vorzustellen, dass eine Mary Wigman einst ihrem ersten «Totentanz» ausgerechnet Orchestermusik von Camille Saint-Saëns unterlegt hat. Irgendwie passt das nicht zusammen, wiewohl der französische Komponist seine «Danse macabre» so suggestiv in Töne gesetzt hat, dass dabei nicht nur die Knochen klappern. Im Grunde ist sein Opus 40 ein klassisches...
