serie master macher
Das Moskauer Bolshoi-Theater ist ein Symbol Russlands, das in der ganzen Welt vor allem für seine Ballettkom- panie bekannt ist, die sich hauptsäch- lich aus ehemaligen Studenten der Staatlichen Akademie für Choreografie zusammensetzt. Die Akademie wurde 1773 gegründet und ist damit das älteste Theaterausbildungsinsti- tut der Hauptstadt.
Oft wird sie als «Ballettschule des Bolshoi» bezeichnet, was insofern nicht ganz verkehrt ist, als eben die meisten Tänzer des Bolshoi-Ensembles von der Akademie kommen und umgekehrt die meisten Pädagogen irgendwann auf den Brettern des Bolshoi gestanden haben. Rein rechtlich aber ist die Akademie unabhängig, sie untersteht formal dem Kultusministerium.
Dennoch haben hier zahlreiche Tänzerlegenden des Bolshoi ihren Anfang genommen – um nur einige zu nennen: Maja Plissezkaja, Wladimir Wassiliew, Vladimir Malakhov, Vla- dimir Derevianko, Nina Ananiashvili, Marina Kondratyeva. Absolventen der Akademie arbeiten in Italien und in Frankreich: Leonid Nikonov unterrichtet an der Schule der Mailänder Scala, Sergei Soloviev am Konservatorium in Paris. Das Publikum und die Ballettprofis rund um den Globus kennen die Namen der Choreografen Alexei Ratmansky ...
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Tanz August-September 2015
Rubrik: praxis, Seite 72
von Violeta Mainiece
Es gibt kein Entrinnen. Der synthetische Sound umhüllt, verfolgt, summt und brummt wie ein Bienenschwarm. Und wir Beschallten im Klangraum für Violine, Tanz und Elektronik sind gefangen in einer riesigen Bienenbox mitten auf der Bühne des Radialsystems V, wo die Uraufführung von «Inside Partita» stattfindet. Es ist düster, und gefühlte Ewigkeiten kreiert die...
tritt in der Natur immer dort auf, wo Energie nur noch in eine Richtung gebündelt wird. Bei jeder Stromleitung ist er da, der Widerstand. Er entsteht von selbst, wenn eine Regierung, sagen wir die israelische, jene Künstler verdrängen will, deren Kunst oder Anschauungen mit den ihren nicht übereinstimmen. Der bekannte Choreograf Arkadi Zaides, der sich in den...
Devoted, bis in die Fußspitzen! François Chaignaud und Cecilia Bengolea verschreiben sich ganz dem Spitzenschuh. Dabei traten der Bretone und die Argentinierin 2005 noch mit «Pâquerette» auf den Plan, um per Dildo das Gesäß als choreografisches Zentrum zu entblößen. Der Fingerzeig in Richtung Intimität galt als die Geburtsstunde dieser neuen Enfants terribles im...
