Schulaufführung
Nicht jede private Berliner Ballettschule darf ihre Weihnachtsproduktion auf der riesigen Bühne der Deutschen Oper aufführen. Die mit dem Zusatz «am Staatsballett» genießt dieses Privileg, obwohl sie mit Berlins ruframponierter Renommierkompanie nur das Dach über dem Kopf gemein hat. Trainiert werden die in vier Klassen geteilten rund 70 Kinder von 6 bis 18 im alten Ballettsaal der Oper.
Dort hat das aus einer Vorgängergruppe im September 2016 formierte Ensemble mit Gründer, Leiter und Ex-Staatsballetttänzer David Simic eine auf 70 Minuten gekürzte «Coppélia» einstudiert, mit drei Besetzungen. Strikt beibehalten hat der gebürtige Serbe die Originalstory, allerdings in technisch vereinfachter Form auf halber Spitze. Nirgendwo überfordert er seine jungen Amateure, die Einstudierung ist sauber und zu einer Bandaufnahme choreografiert. Eine eigenständige Lesart der Puppengeschichte wäre aber sicher kindgemäßer ausgefallen. Kleinod der Inszenierung ist als Gast vom Staatsballett Ulian Topor als Franz, der seiner Swanilda hilfreich zur Seite steht. Die Partnerschaft macht aber auch die Grenzen deutlich und zeigt, was eine so große Bühne erwarten lässt und was demgegenüber mit Amateuren ...
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Mohammad Abbasi, Sie haben 2010 das Invisible Center of Contemporary Dance ins Leben gerufen. Wie kann man unsichtbar bleiben, wenn man vor Publikum auftritt? Wir veröffentlichen nichts online. Im Iran kann man tun, was man möchte, solange man für die Medien unsichtbar bleibt. Die iranischen Botschaften werten vor allem Medien aus, die eine große Reichweite haben,...
