persönlich
newcomer_________
anna süheyla harms
Wer ist die rothaarige Amazone, die da mitten in der Spielzeit auftaucht, fragten sich die Zuschauer im Frühjahr 2011 bei Gauthier Dance. Anna Süheyla Harms fällt auf, sie ist eine große, sinnliche Tänzerin mit langer Haarmähne und einer Persönlichkeit, die warm und spontan von der Bühne strahlt. Genau die richtige Wahl für die kleine Kompanie im Stuttgarter Theaterhaus, die Wert auf ausgeprägte Charaktere, auf Unikate statt auf uniforme Körper legt.
Die Australierin mit dem untypischen Namen – ihre Vorfahren waren deutschstämmig, und den alten türkischen Vornamen Süheyla liebt ihr Vater – lockt die reine Klassik nicht. Als junge Frau mit Bodenhaftung, als plastische Tänzerin mit fließendem, nachdrücklichem Bewegungsstil ist sie geschaffen fürs moderne Fach.
Seit sie tanzt, sucht Harms neue Herausforderungen. Deshalb bewarb sie sich von Melbourne aus bei mehreren europäischen Akademien, landete in Maurice Béjarts Rudra-Schule in Lausanne und lernte den Choreografen kurz vor seinem Tod noch kennen. Zwei Jahre tanzte sie mit seiner Kompanie, ohne je ihr Mitglied zu sein. Dann engagierte sie Lode Devos nach Chemnitz und war dort unter anderem das ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz März 2013
Rubrik: menschen, Seite 36
von
«Der Traum der Mücke» in Zwickau
«Auf dem Seil» in Lüneburg
«Inferno» in Mainz
Fattoumi/Lamoureux: «Masculines»
Auch das Königlich Dänische Ballett in Kopenhagen musste zuletzt bittere Budget-Kürzungen hinnehmen und deshalb die Zahl der Tänzer wie der Vorstellungen reduzieren. Dennoch versucht Ballettchef Nikolaj Hübbe ein ambitioniertes Programm zu präsentieren und zeigte zu Saisonbeginn Alexei Ratmanskys Neuproduktion von Fokines «Coq d’or». Nun stellt Hübbe seine Version...
Die Luft im Pariser Palais Garnier knisterte förmlich, als Opern-Generalintendant Nicolas Joël und sein designierter Nachfolger Stéphane Lissner den neuen Directeur de la danse vorstellten. Benjamin Millepied übernimmt im Oktober 2014 das Amt von Brigitte Lefèvre. Von den acht gescheiterten Kandidaten war allein Elisabeth Platel erschienen, die Leiterin der...
