ksk in gefahr
Das müsste doch alle Politiker unseres Landes erfreuen: Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik, der Deutsche Tonkünstlerverband, der Deutsche Bühnenverein – vertreten durch seinen Geschäftsführenden Direktor Rolf Bolwin, der zugleich Vorsitzender des Beirats der Künstlersozialkasse (KSK) ist –, fordern von der Deutschen Rentenversicherung, sie möchte Unternehmen (und damit auch die von ihnen jeweils vertretene Klientel) gefälligst schön regelmäßig prüfen.
Wie bitte, mag man sich da fragen? Was sonst dem Unternehmer oder dem Freiberufler schon mal die Nachtruhe raubt, wenn sich nämlich das Finanzamt oder die Deutsche Rentenversicherung zur Betriebsprüfung ankündigt, wollen die genannten Verbände allen Ernstes gleich alle vier Jahre haben?
Ja, so lassen sie verlautbaren. Denn sie hatten gehofft, dass im Zuge einer von der Bundesregierung vorgesehenen Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen, zu denen die KSK gehört, im Vierten Buch des Sozialgesetzbuchs festgeschrieben würde, die korrekte Abführung der Künstlersozialabgabe alle vier Jahre bei den Arbeitgebern Deutschlands zu prüfen. Und sie beklagen, dass die Fraktionen von CDU/CSU und FDP diese Prüfungspflicht aus ...
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Tanz August/September 2013
Rubrik: praxis, Seite 101
von Klaus Kieser
Der Anfang ist eine Novelle, der Schluss ein Scheiterhaufen. Ein Kind scharrt in der Asche und versetzt dem weiß verkohlten Körper seiner Mutter leichte Tritte. Qualm steigt auf. Wortlos, hilflos ist der Sohn. Die Mutter wirkt wie verbrannt in der Hölle der Einsamkeit. Im ersten Bild erhebt sie sich langsam, sinnlich, sexy, wie psychedelisch, dann wie verzweifelt....
der lehrer_________
peter appel
Sie waren alles: Tänzer, Ballettmeister, Pädagoge, Direktor, gelegentlich sogar Choreograf. Als was sehen Sie sich am liebsten? Als Lehrer. Ich habe zwar sehr gerne getanzt, aber irgendwann meine größere Leidenschaft in der Pädagogik entdeckt. Ich arbeite lieber mit Leuten, anstatt sie zu dirigieren. Deshalb war die Position eines...
So sieht der Nachtmahr eines Theaterdirektors aus: Hunderte von Schülern zwischen 6 und 16 Jahren im Zuschauerraum, dazwischen ein paar Lehrer, Erzieher, Väter und Mütter – und dann streikt, unmittelbar nach Vorstellungsbeginn, die Technik. Was wird passieren, nachdem der Inspizient um fünf Minuten Pause gebeten hat, damit der Tanzteppich wieder geflickt und...
