michael jackson

wird gefeiert: bei Arte und in einem opulenten Mode-Bildband. Wir verschenken dreimal «Michael Jackson – King of Style» – Jörg Rothkamms eindrucksvolle Studie zu «Ballettmusik im 19. und 20. Jahrhundert»

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tv und bildband_________
king of pop, sultan of style: michael jackson

Da fährt also die Senderfamilie Sat1/Pro7 Hammerquoten ein mit einem DSDS-Tanz-Simile namens «Got to dance». Den Vorsitz führen drei Juroren, und immerhin zwei davon – Nikeata Thompson und Howard Donald – schieben Volldurchblick im choreografischen Geschäft: Sie hilft regelmäßig Culture Candela, er seinen Take-That-Kumpels in den Showtanzsattel.

Die Casting-Kandidaten sind nicht mal so übel, passen jedoch fachlich in ganze zweieinhalb Schubladen: Street Dance und Hip-Hop rauf und runter, mal Solo, mal Boygroup, dazwischen eine sportgymnastisch schmissige Nummer, bei der Ms. Thompson die Vokabel «Ballett» einfällt. Geschenkt, jeder kann sich mal irren. Es gibt jedenfalls offensichtlich ‘ne Menge Leute, die den Move drauf haben, und für die 100 000 Euro Gewinnprämie, die das 13-jährige Siegerpärchen am Ende der ersten Staffel absahnt, müssen Profitänzer viele Jahre schuften. Trotzdem lohnt der Neid hier nicht.

Denn einmal zu Arte geswitcht, schon sieht «Got to dance» wie ein Uraltschmocker aus. Wer optisch abhotten will, ist in Artes «Palace of Groove» am place to be: So viel Chic, Coolness, Rhythmus und ...

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Tanz August/September 2013
Rubrik: medien, Seite 70
von Dorion Weickmann

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