Hundert Jahre Gymnasium Essen-Werden
In den 1960ern war es nur eine Schüler-AG: Jungen tanzten Folklore. Das Angebot wurde größer. Initiator am Gymnasium Essen-Werden war Kurt Jooss, Leiter von Folkwangballett und Tanzabteilung der benachbarten Folkwang-Hochschule. In den 1980ern erkannte die Hochschule die Tanz-AG als Ausbildung an und nahm Absolventen in ein höheres Semester oder in ihre Kompanie auf. Die AG institutionalisierte sich erst zum Schulfach (statt Sport) und in den 1990ern zum vierten Abiturfach.
Seit 2003 darf Werden als einzige allgemeinbildende Schule bundesweit Tanz als Abiturfach (Grund- oder Leistungskurs) anbieten. Das Modell ermöglicht jungen Tänzern eine höhere Allgemeinbildung und mit dem Abitur gleichzeitig den Weg in andere Berufe – sollte es mit dem Ballett doch nichts werden. Heinz Loigge, Fachvorsitzender, sagt es so: «Wenn die Kinder an einer Ballettakademie lernen, durchleben sie eine ganz andere intellektuelle Entwicklung.» Ziel der Ausbildung sei es, «dass uns die Hochschulen die Schüler aus den Händen reißen, damit die Kinder dort noch zwei Jahre reifen können». Der Tanzpädagoge legt Wert auf Professionalität und Praxis. Die Abteilung kooperiert mit Choreografen wie Antje Pfundtner ...
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1938 geboren, wurde Bühnentänzerin in Hamburg und Tanzpädagogin. Seit 1970 leitete sie die Abteilung Kindertanz der Rheinischen Musikschule Köln und unterrichtete an der Hochschule für Musik in Köln in der vorberuflichen Fachausbildung und im Studiengang Tanzpädagogik in der von ihr entwickelten Methode für Kindertanz.
Was unterrichten Sie? Seit dem...
Reiner Feistel schmeißt über hundert Vorstellungen pro Saison. Das muss erst mal einer nachmachen! Der Ballettchef der Landesbühnen Sachsen schreckt vor keinem Unwetter zurück und zeigt jeden Sommer vor dem Dresdner Zwinger tapfer seine «Tänzerischen Serenaden» – Kurzfassungen von «Romeo und Julia», «Carmen» und «Ein Sommernachtstraum» inkl. Dieser Einsatz...
