Highlights 10/21

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le rouge et le noir

Er war sechs Jahre alt, als er das erste Mal im Parkett des Palais Garnier saß – und der Tanzkunst von Stund’ an verfallen. Heute ist er 89, immer noch äußerst agil, aber gleichwohl überzeugt: «Das wird das letzte Stück, das ich mache». Pierre Lacotte hat sein ganzes Leben in Ballettsälen verbracht, vornehmlich in Paris, aber auch in Monte-Carlo, Moskau, Berlin, Mailand oder Wien. Er war Tänzer, wurde Choreograf, Ballettchef und – seit dem Einstieg mit «La Sylphide» 1972 – ein Pionier der Klassikerrekonstruktion.

An der Pariser Oper bringt er nun ein Werk der Weltliteratur auf die Bühne: Stendhals «Le Rouge et le Noir», die Geschichte von Aufstieg und Fall des Julien Sorel, ein Sittengemälde des 19. Jahrhunderts. Und ein Handlungsballett, dem ganz sicher die Herzen zufliegen werden. Ab 15. Oktober bis 4. November; www.operadeparis.fr

kopenhagen, st. pölten, luxemburg
frühlingsopfer & common ground[s]

Mit exakt anderthalb Jahren Verspätung passiert es nun doch. Die Grande Dame des afrikanischen Tanzes, Germaine Acogny aus Senegal, und die Grande Dame des Tanztheaters Wuppertal, Malou Airaudo, lassen Pina Bauschs legendäre Inszenierung «Das Frühlingsopfer» ...

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Tanz Oktober 2021
Rubrik: Kalender, Seite 28
von

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CD, Buch, DVD 10/21

CD des Monats
DIE GEBURT DER VENUS
«Dansé par sa Maiesté au Palais Royal», ist auf dem Deckblatt der Partitur zu lesen, und das tat Louis XIV am Ende der Aufführung denn auch, als Alexander der Große nicht nur dem eigenen Ruhme huldigend, sondern auch Prinzessin Henrietta von England. Die war eigentlich seinem Bruder vermählt, was den Sonnenkönig allerdings nicht...

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Am 24. August 2021 – knapp zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie – hat das Tao Dance Theater in Peking eine Welturaufführung präsentiert: «11». Aber wie sieht es überhaupt aus in der chinesischen Theater- und Tanzszene? Aus meiner Wahrnehmung – ich unterrichte nach meiner Promotion in Deutschland mittlerweile an der Bejing Dance Academy – hat die Pandemie...