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Bequemer geht’s nimmer: Wer irgendwo auf dem Land lebt oder weit weg, kann sich beispielsweise die «Bayadère» des Bayerischen Staatsballetts anschauen, ohne deswegen den Fuß vor die Tür setzen zu müssen. Ein Livestream im Internet macht’s möglich, und zweimal pro Spielzeit hebt sich im Nationaltheater der Vorhang auch für jene, die irgendwo in der Welt vor einem Bildschirm sitzen, aber zur selben Zeit das Live-Erlebnis mit den körperlich anwesenden Zuschauern teilen möchten, und das auch noch umsonst.
«Das Münchner Modell unterscheidet sich da von anderen», meint Götz Schulz-Temmel, Vorstandsmitglied der Electronic Vision Company, kurz: Evisco genannt. «Während man für eine Live-Übertragung im Kino bezahlen muss, liefern wir das Kunst-Ereignis sozusagen frei Haus. Viele Menschen können sich einen Opern- oder Ballettbesuch aus räumlichen, familiären oder finanziellen Gründen nicht leisten, und an die wenden wir uns mit unserem Angebot, das allerdings nur eine Ergänzung sein kann. Denn Livestream, darüber sollte man sich immer im Klaren sein, ersetzt keinesfalls einen Ballettbesuch. Aber er kann nicht zuletzt eine Hinführung für all jene sein, die von sich aus nie ein Opernhaus ...
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Tanz August/September 2014
Rubrik: medien, Seite 84
von Hartmut Regitz
Die Finnin Virve Sutinen nennt sich ein «Sommerkind». Warum sie denn nicht nach Südfrankreich gehe, werde sie gelegentlich gefragt. Montpellier kann ja noch kommen. Jetzt kuratiert Sutinen erst einmal zwei Ausgaben von «Tanz im August» für das Berliner Theaterkombinat Hebbel am Ufer. So lange die öffentliche Finanzierung zugesichert ist. «Ich arbeite mich langsam...
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le corsaire
Monsieur Petipa, wie haben Sie das gemacht? Da heute keiner mehr – wie einst François Truffaut Alfred Hitchcock – diese Frage stellen kann, muss sich der zeitgenössische Cho-reograf entscheiden: Rekonstruiere ich aufwendig, empfinde ich nach oder schaffe ich gleich komplett einen Klassiker neu? Gerade bei Marius Petipas «Le Corsaire», der...
Next academic year, P.A.R.T.S. in Brussels celebrates its twentieth birthday. Soon after it opened, it became a reference in dance education in Europe and even beyond, if only because some of the best teachers worldwide were linked to the school. Theo Van Rompay has been its head almost from the very first day on, right after Anne Teresa De Keersmaeker decided to...
