Access to dance

Vor elf Jahren gestartet, ist das Münchner Netzwerk ein Erfolgsmodell. Weil es die Autonomie der Beteiligten wahrt und zugleich ihr Zusammenspiel fördert

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Das Ungewöhnliche an diesem vor gut einem Jahrzehnt in München ausgeheckten Projekt mit Namen «Access to Dance» ist wohl, dass sich hier sieben Spezialisten für Ballett und zeitgenössischen Tanz zusammengesetzt und etwas Nachhaltiges entwickelt haben. Und – ein Wunder − sie kooperieren bis heute, ohne dass auch nur die geringste Auseinandersetzung ruchbar geworden wäre, die die Initiative hätte gefährden können.

Um den Erfolg dieses Bündnisses aus nicht eben einfachen und sicherlich höchst unterschiedlich teamfähigen Akteuren würdigen zu können, muss man allerdings den Status des Tanzes in München Mitte der Nullerjahre mit dem von heute vergleichen (siehe dazu auch tanz 1/17, Auftakt zur Serie über die freie Szene). Und gar noch weiter zurückschauen, auf den Anfang der 1980er-Jahre nämlich, als der seinerzeitige Generalintendant August Everding München in trotziger Behauptung als Tanzstadt ausrufen wollte. Everdings haltloses Vorpreschen vor Augen, wird man einräumen, dass sich bereits um die Jahrtausendwende einiges zum Besseren verändert hatte.

Trotzdem gönnte damals einer dem anderen nicht die Butter auf dem Brot. Was daran lag, dass sich viele Mäuler das nicht eben üppige Brot ...

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tanz_02_2017

Tanz Februar 2017
Rubrik: Praxis, Seite 68
von Eva-Elisabeth Fischer

Vergriffen
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