Zurück auf Null
Jetzt mal ganz grundsätzlich: Was will die Tanzkunst eigentlich sagen? Ist da nicht mitunter ein Brabbeln und Lallen am Werk? Dramaturgische Patschehändchen und zahnlose Mäulchen? Beglücktes Juchzen über Minieffekte und mittleres Geschrei, um Aufmerksamkeit zu kriegen? Mund auf, Augen zu, Hoppe Hoppe Reiter. Und bloß nicht den Schnuller vergessen!
Wenn Choreografen nicht übers Kind im Mann oder in der Frau hinwegkommen und mit postmodernen Förmchen werfen, kommt man sich als Publikum ziemlich fehl am Platz vor.
Aber wie ist es mit unseren Kleinsten? Sie fühlen sich sauwohl, wenn man sie nur lässt. Da robbt so ein Knirps auf die Bühne und greift zielstrebig nach einem blinkenden roten Lämpchen. Ein Mädchen, schon auf zwei Beinen, läuft zur Tänzerin, gibt der ihre Puppe und nimmt sie doch wieder mit. Dreimal hintereinander. Ein Kleiner wippt elektrisiert in den Knien. Andere spielen laufend Raus und Rein zwischen den Tüchern der halbrunden Bühnenrückwand. Vorher aber hatten sie alle zwanzig Minuten lang ganz still einfach zugeschaut und -gehört. Eindeutig sind sie gemeint: die Minis von null bis drei Jahren, die da auf Schößen, Kissen, Bänkchen ihren Platz haben. Das gibt es also ...
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Wenn wir Bewohner von Gotham die Wahl haben, wie wir die Vorweihnachtszeit verbringen, muss ich von Berufs wegen sagen: Geht in den «Nussknacker» des New York City Ballet. Sicher, Eislaufen unterm Weihnachtsbaum am Rockefeller Center ist auch okay. Aber wenn man wie ich in einem Vorort von New York City aufgewachsen ist, sage ich nur vier Worte: Radio City...
Ins Guinness-Buch der Rekorde will der britische Ausbilderverband Stagecoach. 1999 tanzten und sangen die damals weltweit 164 Schulen im Musical «The Rainbow Juggler» – gleichzeitig. Inzwischen gibt es mehr als 400 Schulen und allein zehn Filialen in Deutschland, die die Kinder und Jugendlichen für Tanz, Musical und Theater begeistern und sie auf eine mögliche...
