Wellness für Muskeln
Wenn hierzulande von Yoga die Rede ist, ist meist der körperorientierte Hatha-Yoga gemeint, der in zahllosen Stilrichtungen und Hybridformen gelehrt wird. Etwa drei Millionen Menschen in Deutschland üben regelmäßig Yoga aus, darunter viele Tänzer. «Es war eine durchschlagende Erfahrung für mich», erzählt der ehemalige Ballett-Tänzer und heutige Yoga-Lehrer Narendra Hübner, «immer, wenn ich regelmäßig Yoga praktiziert habe, war ich im Tanz verletzungsfrei, weil ich ein anderes Bewusstsein für den Körper hatte. Ich bewegte mich konzentrierter und sorgfältiger.
» Auch wenn es das westliche Vorurteil anders wissen will: Hatha-Yoga bedeutet in erster Linie Entspannung und Meditation. Die physisch-mentale Entspannung wird aber nicht durch Nichtstun erreicht, sondern durch das harmonische Zusammenspiel von Körperstellungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Tiefenentspannung.
«Es stellt sich eine Leere und Konzentration ein», sagt die in Frankfurt und Dresden lebende Tänzerin Nicole Peisl, «die über die Bewegung selbst entsteht. Sie schafft in all dem Lärm eine Leere und hilft, einen Ausgangspunkt fürs Training zu finden. Es hilft auch, um mehr Bereitschaft und Aufnahmefähigkeit für ...
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Sinn für Richtung. Oder Wissen um die Richtung? Auch Wesen der Regie. «A sense (essence) of direction» ist mehrdeutig. Für Choreografen und Lebenskünstler formuliert der Satz ein Überlebensprinzip. Doppelsinnige, dialektische, irreführende und Markierungen setzende Botschaften adressieren Thomas Plischke und Kattrin Deufert an die Zuschauer in ihrer auf Kampnagel...
Pina und ihr Dramaturg. 1977 habe ich zum ersten Mal ein Stück von Pina gesehen, «Blaubart». Danach kamen ihre «Macbeth»-Paraphrase «Er nimmt sie an der Hand und führt sie in das Schloß, die anderen folgen» und «Kontakthof». Zu der Zeit schrieb ich viel über Theater und schlug der Zeitschrift «Theater heute» 1979 einen umfangreicheren Text über Pinas Arbeit vor....
