Was ist eigentlich Tanzfilm?
Neulich in Brighton, Südengland. Ein entzückendes Seebad und ein großes Tanzfilmfestival. 236 Filme sind zum zehnten Wettbewerb dance screen eingeladen. Auf die Beine gestellt wurde es von der dortigen South East Dance, dem Arts Council England und dem Internationalen Musik- und Medienzentrum Wien (IMZ). Und hier sind die Gewinner. Der erste Preis ging an: eine Sport-Dokumentation über zwei junge Kunstturnerinnen. In der Kategorie «Screen Choreography less than 15 minutes» für den experimentellen Kurzfilm siegte: ein Puppenfilm.
In den beiden Disziplinen «DVD Release» für eine ohne Fernsehhilfe vertriebene Tanzfilmproduktion und «Screen Choreography more than 15 Minutes» für fernsehwürdige Halbstünder fand sich: nichts. In der Kategorie «Dokumentarfilm» trug den Sieg davon: der Präsident des mitveranstaltenden IMZ, Henk van der Meulen. In der Sparte «Camera Re-work» – eine Bühnenchoreografie wird für den Film neu inszeniert – gewann: ein lustiger Spielfilm mit viel Witz und noch mehr gesprochenem Text. Nur in der Kategorie «Bühnenadaption», also dem Abfilmen einer Choreografie vor der Bühne, wählte die Jury einen echten Tanzfilm: «Rhythm Is It!»
Was ist ein «echter Tanzfilm»? Wenn ...
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