Alistair Spalding
Der Mann hat Visionen. Und schlau ist er auch. Aber sein Haus, das Sadler’s Wells, liegt in Islington und damit abseits vom West End, der Londoner Vergnügungsmeile. Ein Haus mit 1500 Plätzen und dies (fast) ausschließlich für Tanz. Viel Subvention kriegt das Theater nicht. Sadler’s Wells hat ein Budget von 14 Millionen Pfund – der Arts Council of England zahlt für die Spielzeit 2005/06 bloß 1,95 Millionen. Trotzdem hat Alistair Spalding, der künstlerische und kaufmännische Leiter des Hauses, angefangen zu koproduzieren.
Mehr noch: Er hat das Haus, das zuvor Gastspielstätte war, mehreren Kompanien geöffnet, auf dass nun in Islington geprobt werde. «Fantastisch», strahlte er kürzlich, «ich gehe durchs Haus, und in einem Studio sind die Endproben der Ballet Boyz, im zweiten arbeiten Sidi Larbi Cherkaoui und Akram Khan an ihrem Duett, auf dem Weg begegne ich Matthew Bourne – nur Wayne McGregor habe ich heute noch nicht gesehen.» Wayne McGregor und seine Random Dance Company haben schon seit einiger Zeit eine Residenz bei Sadler’s Wells. Ebenfalls dabi: Jonzi D, der das Sadler’s Wells HipHop-Festival programmiert. Weil das Haus untersubventioniert ist, müssen Produktionen her, die ...
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In 1993, Spanish choreographer La Ribot launched her “piezas distinguidas” (distinguished pieces) project. This project marked not only a profound break with conventional contemporary dance but also the realization of a new impulse in dance creation. La Ribot has worked on her “piezas distinguidas” for more than twelve years, creating 34 pieces, four different life...
Sachsen und Tanz ... lange her. Offenbar ist der Rand jetzt wieder dran. In Leipzig kriegt die alte Tante euro-scene Unterstützung, und Knut Geißler muss endlich! nicht mehr allein ins MANöVER ziehen. Blickrichtung: «Westend», ein bis dato unterschätztes Quartier, dessen frischer Kultstatus, zwischen Schaubühne im Lindenfels, LOFFT und Baumwollspinnerei Kuratorin...
Das wäre doch eine hübsche Idee: Wir behaupten, der Tanz gehört dem Zuschauer. Und weil er ihn nicht einfach aus dem Theater mit nach Hause nehmen kann, kann er ihn sich als Tanzdokumentation dauerhaft habhaft machen. So, wie ein Poster zwar keine Gemälde ersetzt. Aber immerhin. Das Video oder die DVD erhält er gegen eine kleine Gebühr. Versteht sich.
Wollte man...
