Vermischtes 6/26

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Buch
The Seki Method
Der Körper – ein Ei. Eigentlich zwei Eier, die wir, von der Erde zum Himmel hängend, aufeinander balancieren: Kopf und Torso. Der Körper – ein Wasserbeutel. Eigentlich auch zwei Wasserbeutel, deren Inhalt durch die flexible Oberfläche und in Kontakt mit der Umgebung leicht in Bewegung versetzt werden kann.

Derartige Vorstellungsbilder können helfen, den Körper besser wahrzunehmen und in Bewegung eine neue Beziehung zu ihm aufzubauen.

Es sind dynamische Imaginationen, die Minako Seki sowohl in ihrer choreografischen Praxis (tanz 6/25), als auch in ihren tanzpädagogischen Kursen nutzt. «The Seki Method – Basics» hat Seki auf Grundlage von 40 Jahren choreografischer und tanzpädagogischer Praxis gemeinsam mit ihrer Schülerin Jessica Cottee verfasst; die zahlreichen Illustrationen stammen von Lili Lenfant. Das englischsprachige Buch möchte Sekis Methode, die somatische Arbeit mit Meditation, Körper-Geist-Bewusstsein, traditionellen japanischen Heilmethoden und Ernährung verbindet, für ein größeres tanzinteressiertes Publikum zugänglich machen. Es ist Biografie, Reflexion und Anleitung in einem: Seki blickt zurück auf ihr Leben, erzählt von der Fabrikarbeit als junge ...

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Tanz Juni 2026
Rubrik: Praxis, Seite 74
von

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Strudel

Die Natur ist nicht synchron. Wellen- oder Schwarmbewegungen etwa wirken nur auf den ersten Blick synchron, wenn viele Wesen parallel in eine Richtung drängen. Aber dann trifft der Strom auf ein Hindernis, das Wasser etwa auf ein Riff. Plötzlich entfaltet sich eine Gegenbewegung als Irritation in der Synchronizität, Teile der Wassermassen strömen zurück, andere...

Was bewegt ... Kristina Paulin

Ihr Beruf?
Stellvertreterin des Ballettdirektors und Hauschoreografin beim Badischen Staatsballett Karlsruhe.

Ihr Temperament?
Ich bin eine sehr detailorientierte Denkerin, wenn ich kreiere. Ich kann mich stundenlang mit sehr komplexen Details beschäftigen, besonders wenn es um die Darstellung von Figuren und die Handlung geht.

Was ist das Schönste, das Sie je über...

Einfühlsam

Akram Khans Debüt beim Königlich Dänischen Ballett knüpft an den innovativen Ballettstil an, den er beim English National Ballet mit «Dust» (2014, tanz 7/14), «Giselle» (2016, tanz 1/17) und der Frankenstein-Adaption «Creature» (2021, tanz 11/21) entwickelt hat. Ein profundes Gefühl für Otherness prägt die genreübergreifenden Werke des Choreografen. Weil er indes...