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UNIQUE@DANCE
Ihre wichtigste Erfahrung? Dass sie als Tänzerin keinen Normkörper brauche. Das sagt Kübra Sekin, Teilnehmerin des Programms «M.A.D.E», in dem seit 2019 Tanzschaffende mit und ohne Behinderung weitergebildet werden. «M.A.D.E» war ein wichtiger Schritt der DIN A 13 tanzcompany auf dem Weg zu mehr körperlicher Diversität im Tanz. Für Gerda König, künstlerische Leiterin dieser Pionierkompanie für mixed-abled Tanz, schließt das Programm eine Lücke, ersetzt aber keine mehrjährige Ausbildung an einer Tanzhochschule.
Mit ihrem neuen Projekt UNIque@dance geht sie noch einen Schritt weiter: direkt an die Hochschulen und Universitäten mit Tanzstudiengängen. Das Ziel: dass alle Menschen mit unterschiedlichen Körperlichkeiten Tanz studieren können.
Neben König agieren hier die Choreografin Gitta Roser und Projektleiter Gustavo Fijalkow, künstlerischer Leiter der ebenfalls mixed-abled Forward Dance Company im Leipziger LOFFT. Und Fijalkow und König berichten beide, dass das Interesse an Tänzer*innen mit nicht-normativen Körpern groß sei – in der freien Szene genauso wie auf städtischen Bühnen. Ihre Kompanien müssten sogar schon miteinander verhandeln, damit sie mit ...
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Tanz 11 2022
Rubrik: Praxis, Seite 64
von
Energie
Corona ist noch nicht um die Ecke, da rauscht die nächste Krise heran: Wie warm muss, wie kalt darf es im Studio sein, damit sich Tänzer*innen nicht verletzen? Was planen die Theater überhaupt in Sachen Wärme-Einsparung? Wir fragen nach
Ioannis Mandafounis
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