Susan Quinn

Tanz - Logo

Ein bisschen Biografie ...                                                                                    Tanzstudium an der New York University. Danach hat mich Merce Cunningham am meisten inspiriert. Für ihn habe ich seit 1981 getanzt. Eine überlebensgroße Erfahrung: Man lernte unglaublich viel über Choreografie, Philosophie, Musik, einfach durch die Arbeit mit Merce und John Cage. Richtig an die Hand genommen wurde man aber nicht.

Da hatte ich andere Vorstellungen, als ich 1987 die Kompanie verließ, um zu choreografieren und zu unterrichten.

Die waren?                                                                                                                    Bei Merce war die Devise: Immer mit der Offenheit und Neugier eines Anfängers an die Arbeit gehen. Das habe ich beibehalten. Aber beim Experimentieren kommt meines Erachtens mehr heraus, wenn man gut begleitet wird. In SEAD arbeiten wir sehr dialogisch.

SEAD, Ihre Schule, wird diesen Monat 15. Meinen Glückwunsch. Wie sind Sie denn in Österreich gelandet?                                                                                              Europa schien mir dem Tanz gegenüber offener, unterstützender; in ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2008
Rubrik: The Teacher, Seite 64
von Katja Werner

Vergriffen
Weitere Beiträge
Göteborg Ballet: «3xBoléro»

Mit diesem Stück startete Johannes Öhman in seine neue Position als Intendant des Göteborgs Operans Balett. «Boléro», das berühmte Werk von Maurice Ravel, lässt er von gleich drei Choreografen umkreisen. Es beginnt mit «Episode 17»:  Alexander Ekman macht mit Witz, Intelligenz und einer Prise Ironie da weiter, wo er mit «Okänd Art» (Unbekannte Spezies) 2006 für das...

Gisela Rocha: «Pictures on Stravinsky»

Die Zukunft war für Igor Strawinsky kein heiß erstrebtes Ziel. Er lebte in der Gegenwart. Gisela Rochas neues Stück, uraufgeführt im neuen Programm von Introdans, «Strawinski Swingt» (mit van Manens klassischen «Ballettszenen» und Nils Christes «Symphony in Three Movements») veranschaulicht diese Verbundenheit des Komponisten mit seinem Heute und zeigt, wie sehr...

Déjà Donné: «A Glimpse of Hope»

Das Geschlecht ist ein soziales Konstrukt, das es zu dekonstruieren gilt. Was wir in den 1990er Jahren (Judith) Butler-brav theoretisch paukten, dürfen wir heute begucken: Die Tanzbühne der in Italien ansässigen Gruppe Déjà Donné ist postfeministisches Schlachtfeld. «A Glimpse of Hope» – diese Hoffnung ist weiblich. Die im Düsseldorfer tanzhaus nrw uraufgeführte...