Schöne Bescherung

Monopoly und Hans van Manen

Tanz - Logo

Monopoly

ist bekannt. Besser die Schlossallee als die Badstraße kaufen, bis einem die ganze Stadt gehört. Im Zweifel geht man, anders als Hypotheken-Spekulanten, eine Runde ins Gefängnis. Das fehlt bei Dance-Opoly. Ansonsten funktioniert das Spiel ganz ähnlich: Besser gleich eine ganze Broadway-Show kaufen als ein Tanzstudio. Man muss auch nichts vortanzen, sondern beim Ziehen von Ereigniskarten etwas lernen über Ballett, Flamenco oder Street Dance. «Wann wurde die erste Ballettschule eröffnet?» (1661 in Paris, nur Männer waren zugelassen).

Welcher Stil ist allen Street Dances gemeinsam? (das Locking). Steve und Dana Notario – er war Tänzer in der «Westside Story», sie tourte u. a. mit «The Flintstones on Parade» – sind die Erfinder des Brettspiels, das derzeit in amerikanischen Ballettschulen von Eltern gespielt wird, die auf ihre Gören warten. 39,90 Dollar plus Versand, und es ist auch bei uns envogue.   danceopoly.com

Hans Van Manen

ist The Master of Movement. So nennt ihn die Stiftung Hans van Manen auf ihrer «DVD Collectie». «Dans in een Kastje», Tanz in einem Kästchen, heißt die Dokumentation von Jellie Dekker, die sich auf der zweiten von sechs DVDs wiederfindet. Sie ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2008
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Hartmut Regitz

Vergriffen
Weitere Beiträge
Gestorben

Rosella Hightower, 88, hatte eine unglaublich moderne Einstellung zum Tanz und zum Leben. Die Tänzerin und Pädagogin wuchs im Stamm der Choctaw in Oklahoma auf und war stolz auf ihre indianische Herkunft. Sie studierte noch bei Michail Fokine in New York und wurde 1938 Mitglied des legendären Ballet Russe de Monte Carlo unter Léonide Massine. Ihre Karriere als...

Daniel Goldin: «Von Licht und Fremde»

Applaus. Daniel Goldin tritt mit seinem Ensemble vor. Über dem Ensemble hängt ein Ensemble von Motorhauben. Goldin schaut ungläubig. Er sieht uns plötzlich an – was seinen Tänzern neunzig Minuten lang nicht gelang. Goldin scheint sich zu fragen, ob ein Lächeln überhaupt angemessen sei. Es passt nicht in die Verrückung, die er wieder einmal geschehen ließ. Lauter...

Im Mousonturm

Im Mousonturm in Frankfurt/Main steht ab dem 15. Dezember ein «Gebetomat». Ihn stellt unser langjähriger Autor, der Hörspiel­macher und Regisseur Oliver Sturm, auf: zum 20. Geburtstag des seit zwanzig Jahren von Dieter Buroch geleiteten Künstlerhauses. Für 50 Cent werden Gebete aus allen großen und kleineren Religionen erhört. In seinem beichtstuhlähnlichen...