Roy Scheider
Roy Scheider, was für ein Finale! Tanzend, singend: «Bye, bye, life!», ein Augenzwinkern für die Ladys, all Glamour in schwarzem Leder und Pailletten tritt er ab. Rampenlicht säumt den letzten Korridor, am Ende wartet eine schöne Frau. So sexy kann der Tod sein, wenn Bob Fosse ihn choreografiert. Fosses strahlend verdorbenes Alter ego in seiner zynischen Selbstabrechnung «All That Jazz» von 1979: Roy Scheider. In einer seiner größten, bestimmt ungewöhnlichsten Rolle als Choreograf Joe Gideon. Unwiderstehlich. Er ist, am 10. November 1932 in New Jersey geboren, am 10.
Februar 75-jährig in Arkansas gestorben. Bye, bye Roy.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Märchen brauchen Kinder. Wer heute mit einer Vorlage à la Brothers Grimm Kohle bei ihnen landen will, baut auf die Träume von Fünfjährigen und deren Haltbarkeit im Durchschnitts-Teen. Was wetten, ey, Aschenbrödel Andie (Briana Evigan) is’ ‘ne zähe Braut in den Streets von Baltimore im Jahre des Herrn 2008. Muss auch: Ihre Mom ist schon kalt, Krebs und so. Nich’...
Das Personal ist animiert, dreidimensional und tanzt auf zwei großen Leinwänden. Trotzdem sehen die Tänze klasse aus, was daran liegt, dass man durch ein Verfahren namens Movement Capturing die Bewegungen echter Tänzer auf diese entzückend sprunghafen Models übersetzt hat. Hergestellt in Korea, nennt der Pariser Künstler Pierre Giner seinen Asia-Import IDANCE und...
Barbara Friedrich arbeitet seit drei Jahren für das Netzwerk TanzRaumBerlin. Mit elf Partnern, vom Staatsballett Berlin bis zur kleinen Studiobühne Ada, verzeichnet die Berliner Knüpferin nun erstmals einen handgreiflichen Erfolg: Die Ufer-Studios, ein ehemaliges Werkstattgelände der Berliner Verkehrsbetriebe, werden auch für das neue Hochschulübergreifende Zentrum...
