professur: jirí kylian
Als er das Nederlands Dans Theater verließ, munkelte man nur. Jetzt weiß man’s: Jiří Kylián ist Professor geworden und leitet ein vierjähriges Forschungsprojekt bei Codarts, der Rotterdamer Universität der Künste. Wissenschaftlich begleitet von Friederike Lampert und Désirée Staverman, will der Choreograf mit Künstlern aus verschiedenen Disziplinen tanzrelevante Themen unter dem Titel «One Of A Kind» untersuchen. Es ist das erste Mal, dass ein renommierter Choreograf sich so intensiv mit einer Ausbildungsinstitution verbindet, die er nicht selbst gegründet hat.
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Der Weg ist staubig. Eine holprige Piste aus roter Erde am Stadtrand. Hier liegt die Schule der schönen Künste, seit die Regierung vor ein paar Jahren das alte Grundstück in der Innenstadt von Phnom Penh an einen Investor verscherbelt hat. Schulmädchen in weißer Bluse und blauem Rock sitzen auf dem Boden einer Halle ohne Wände. Ein paar spielen noch mit Murmeln....
– dieses Versprechen macht derzeit die Hayward Gallery im Londoner Southbank Centre noch bis zum 9. Januar nächsten Jahres. Der Besucher dieser Ausstellung wird interaktiv durch Installationen unter anderem von Simone Forti, William Forsythe und Trisha Brown bewegt, zeitgleich durchschreitet er fünfzig aufregende Jahre Tanzgeschichte. «Schaust du noch, oder tanzt...
im Untertitel vereint «Telos», wie sich Ihre Schule nennt, «Tanz & Therapie». Wie kam es dazu? War die Kombination eine Folge Ihrer persönlichen Entwicklung?
Meinen Berufsweg haben mehrere Lehrer beeinflusst. In Stuttgart ging ich bei Ida Herion in die Schule, die in ihrer Tanzerziehung ein Schwergewicht auf Kunst und Gesundheit setzte. Die «Core-Arbeit», Arbeit...
